Romanino oder Romani, Girolamo, Maler von Brescia , war - Schüler von St. Rizzi, und ein Künstler von Bedeutung, so dass man glaubte, er stehe dem Titian nicht nach, in dessen Manier Romanino arbeitete. Vasarı erzählt von seinem Wetteifer mit A, Bonvicini, welchen aber der Biograph von Arezzo dem Girolamo vorzog, während Ridolfi glaubt, sie stehen beide auf einer Stufe, In Brescia, in Verona , zu Preno und Pisogne sind Bilder in Oel und Fresco von ihm, die grosse Fruchtbarkeit des Geistes beur- kunden, wie die Marter des hl. Georg, die er auf vier Tafeln in der Kirche des Heiligen zu Verona vorstellte, und die Spendung des Abendmahls durch St. Apollonius, Altarblatt in St. Maria in Cal- cara zu Brescia. Diese Bilder rühmt Lanzi vor allen, und dann auch ein minder umfangreiches in S. S. Faustino und Giovito, die Kreuzabnehmung vorstellend, und ganz im Style Titian’s gemalt. Diesen Meister ahmte er gewöhnlich nach, selten die Bassani. Seine Werke erwarben ihm Ruhm. Auch Lanzi scheint denjenigen bei zu stimmen, die ihn in Grossartigkeit der Behandlung, Kraft des Ausdruckes und Vielseitigkeit dem rafaelesken Bonvicini vorziehen, Fiorillo nennt ihn ebenfalls einen trefflichen Maler, einen kräftigen Coloristen, kühn und phantastisch in seinen Erfindungen, glaubt aber, Romanino huldige zu sehr dem Michel Angelo,
G. Romanino blühte schon um 1540, und starb vor . Ti- cozzi behauptet, er sei 1550 im hohen Alter gestorben;
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_aOGNgqRCyr4C/