ROCI, J., Maler, besuchte um 1835 die Akademie der Künste in Co- penhagen, und malte damals fertige Genrebilder , die sich seit die- ser Zeit bedeutend vermehrt haben,
Boelandt, Louis, Architekt , wurde 1787 zu Nieuport geboren, und an der Akademie in Gent zum Künstler herangebildet. Er fand am dem Direktor Velleman einen besonderen Gönner, der seine Studien leitete, und da ihm von Natur aus auch ein ausge- zeichnetes Talent zu Hülfe kam, so galt Roelandt bald als der Erste seines Gleichen. Er gewann alle akademischen Preise, im Jahre 1808 auch eine goldene Medaille, und als er später durch Velle- man's Verwendung seine Studien in Paris fortsetzen konnte, war es wieder Roelandt, der an der Akademie die meisten Preise weg- nahm. Er stand da unter Percier's Leitung, der ihm seine Freund- schaft schenkte, und mehrere Arbeiten anvertraute. Von Paris aus besuchte der Künstler Italien , und verweilte bis 1815 in Rom uner- müdet mit seiner Ausbildung beschäftigt. Im bezeichneten Jahre kehrte er endlich nach Gent zurück, von wo aus sich jetzt in kurzer Zeit sein Ruf verbreitete. Er trat zuerst in jenem Concurse auf welchen das englische Parlament für ein Monument zur Verewi- gung der Siege zu Waterloo und Trafalgar ausschrieb. Roelandt's Entwurf wurde mit allem Beifall aufgenommen; allein der Preis
wurde ihm diesmal nicht zu Theil, nur die Ehrenmedaille der Gesellschaft der schönen Künste zu Antwerpen . Später entwarf er
in Gent den Plan zu einem Akademiegebäude, welches aber nicht zur Ausführung kam, und an dessen Stelle später das Universitätsgebäude sich erhob. Bald darauf wurde er Professor der Akademie zu Ant- werpen und Architekt der Stadt; allein nach zwei Jahren folgte er wieder dem Rufe nach Gent, wo er jetzt das prächtige Universi- tätsgebäude baute, welches zu den architektonischen Zierden der Stadt gehört. Roelandt blieb jetzt fortwährend in Gent, da er zum Architekten der Regierung ernannt wurde. Auch an der Akademie übernahm er die Stelle eines Professors der Architektur, so wie das Direktorat der Classe der Architektur bei der Gesellschaft der schönen Künste, Das kgl. Institut hatte ihn ebenfalls die Thore geöffnet.
Von Roelandt sind zu Gent und in anderen Orten viele Bau- ten, die sich nicht allein durch Schönheit und Eleganz der äuße- ren Form, sondern auch durch Zweckmässigkeit und gefällige in-
Boelants, Theodor, Maler oder Zeichner, arbeitete in der er- sten Hälfte des 17. Jahrhunderts, wurde aber noch gegen Ende des vorhergehenden geboren. Seine Lebensverhältnisse sind unbekannt. Das Andenken dieses Künstlers scheint sich fast nur durch ein Blatt er- halten zu haben, welches Andre Paul nach ihm gestochen hat. Die- ses interessante, aber seltene Blatt stellt einen Zahnarzt vor, wel- cher einem jungen Manne den Zahn herausnimmt, Gruppe von acht halben Figuren im Charakter von Rombouts. Mit Versen: De 'touts le maux etc. Andre Paul sc. Bonfand excud. qu. fol. .
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