Robertson, George

Robertson, George, Landschaftsmaler , wurde um 1742 zu Lon- don geboren, und in der Schule des William Shipley in der Zeichen- kunst unterrichtet. Hierauf reiste er nach Italien , und malte dort einige Landschaften, die im Vaterlande grossen Beifall fanden. Nach der Rückkehr ins Vaterland besuchte er London fast nur, um zu einer neuen Reise Anstalt zu treffen. Er reiste nach Ja- maica, und fertigte da viele Zeichnungen, wovon er dann einige in Oel malte. Diese Bilder erregten bei der Kunstaustellung von 1775 zu London grosses Interesse. Später wurde Robertson Pro- fessor der Zeichenkunst, und starb zu London 1788. In Füßly's Supplementen zum Lexicon erscheint dieser Künstler viermal hin- tereinander. Vivares, J. Mason und D. Lerpiniciere stachen 6 An- sichten aus Jamaica nach ihm; J. Fittler, Morris, W. Lowry, Walker, Chesham verschiedene Ansichten aus England , meistens Architektur . Walker stach eine grosse Ansicht von London, Fitt- ler das Schloss von Windsor und die Terrasse daselbst, dann das Schloss von Nottingham , so wie Lincoln Hill u. s. w. Bei Boy- dell erschien eine Folge von 6 Blättern unter dem Titel: Six views in Colebrook Dale, von verschiedenen Meistern gestochen. Ler- piniciere stach für Boydell die Nord- und Westansicht von Lon- don mit der Westminsterabtei. Auch die 6 Ansichten aus Jamaica erschienen bei Boydell. Dann hat Robertson selbst in Kupfer radirt, lauter landschaft- liche Darstellungen. Das Studium einer Eiche, einer Esche und eines Kastanienbaumes, auf drei Blättern, werden als sehr geist- reich behandelt angegeben.

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