Robert-de-Seri, Paul Ponce Anton

Robert-de-Seri, Paul Ponce Anton, Maler und Kupferste- cher, wurde um 1680 zu Paris geboren und von Cazes unterrich- tet, bis er nach Italien sich begab, um in Rom mehrere Jahre sei- ner Ausbildung obzuliegen. Nach seiner Rückkehr wurde er Pen-

Wir haben von Robert de Seri radirte Blätter und Arbeiten in schwarzer Manier, die alle sehr selten sind, Robert Dumesnil, P. gr. f. I, p. 279 ff. verzeichnet sie, wie folgt,

  1. Loth und seine Töchter. Dederunt itaque Patri suo bibere Vinum. Mit dem Namen. H. 5 Z. 2 L. mit 2 L. Rand, Br. 4 Z.

  2. Jupiter als Satyr und Atiope, erstere am Eingange eines

Waldes liegend. Mit dem Namen und Jahrzahl 1723. H. 3 Z. 9 L., Br. 5 Z. 5 L.

  1. Büste einer vornehmen Frau, nach rechts sehend, mit ge- kreuzten Händen, höchst geschmackvoll behandelt und von schöner Wirkung, 1723 in Rom radirt. Mit dem Namen, H. 5 Z. 2 L. mit 3 L. Rand, Br. 3 Z. 10 L.

  2. Der Banquier auf öffentlichem Platze, links an seinem Ti- sche vor einer Frau stehend, wo zwei Männer Geld zählen. etc. Auf einem Blatte, welches der Schreiber hält, steht: fecit . H. 5 Z. 9 L., Br. 8 Z. 3 L.

  3. Die Kartenspieler, zwei Knaben und Mädchen. Ohne Zei- chen. H. 8 Z. 1 L., Br. 11 Z.

Nach fremden Meistern:

  1. Die Madonna della Seggiola, nach Rafael. Mit dem Na- men und 1720. Fast nur Umriss, wie die folgenden. H. 5 Z. 8 L., Br. 4 Z. 0 L.

  2. Jesus Christus übergibt dem Petrus die Schlüssel. Ohne Zeichen und nach Rafael. H. 8 Z. 9 L., Br. 13 Z. 5 L.

  3. Studium zu Rafaels Schule von Athen. In der Mitte steht das Modell, rechts ist eine Gruppe Schüler, links ein ein- ziger. H. 10 Z. 7 L., Br. 13 Z. 3 L.

  4. St. Paul, zwischen anderen Heiligen stehend, oben eine Glorie von Engeln, nach Bagnacavallo. Ohne Zeichen. H. 14 Z. 6 L., Br. 10 Z.

  5. Das Opfer des Elias und der Baal's Priester, ersterer rechts vor dem Altare hingestellt. Die Priester mit ihrem Altare in der Mitte. Nach Matturino. Ohne Zeichen, H. 6 Z. 6 L., Br. 12 Z. 6 L. ;

  6. St. Peter tauft die Prisca, Die Scene geht im Tempel vor einer zahlreichen Versammlung vor. Nach Baglionı, ohne Zeichen, H. 13 Z. 3 L. B. 9 Z. 6 L.

  7. Die Himmelfahrt Mariens, nach Passari, Oval, ohne Zei- chen. Durchmesser der Höhe 9 Z. 6 L., Br. 8 Z. 6 L.

Die Blätter 7 — 12 radirte der Künstler für den ersten

In schwarzer Manier.

  1. Die Geburt Christi, nach dem eigenen Gemälde, mit dem Namen und der Jahrzahl 1727. Verbum caro factum est. H. 7 Z. 11 L. mit 1 Z. Rand, Br. 5 Z. 9 L. I. Wenig mit der Wiege überarbeitet. II. Sehr schwarz.

  2. Die Geburt Christi. Mit dem Namen und derselben Jahr- zahl, dann mit Dedication an den Cardinal von Rohan. Das Gemälde war im Besitz des Grafen Morville, was alles die Inschrift besagt. H. 12 Z. 1 L. mit 16 L. Rand, Br. 8 Z. 10 L.

Nachtrag zu den obigen von Robert-Dumesnil erwähnten Blättern. 15) Das Bildniss des Bildhauers Joseph Villerme, halbe Figur im Atelier. Ohne Namen des Radirers, und selten. kl. fl. 16) Loth bittet die Engel, bei ihm einzukehren. Robert de Sery (f. c. 23. Das Gegenstück zu dem Nro. 1 erwähnten Blatte. 17) Eine heil. Familie, in Lavismanier, bezeichnet: P. P. A. Ro- bert pinx. et sculp. 1727. Seltenes Blatt,

  1. Der päpstliche Kirchenrath, nach Rafael, ein äusserst selte- nes Blatt, weil nur wenige Exemplare abgezogen wurden, wie Graf Lepel in seinem Verzeichniss der Blätter nach Rafael behauptet, gr. fol.

  2. Die am Fusse eines grossen Baumes schlafende Bacchantin P. P. A. Robert de Sery fec, R. 1725. gr. qu. 8. Selten.

  3. Die halbe Figur einer Frau, welche die Hände auf eine stei- nerne Brüstung stützt, ebenso bezeichnet, gr. qu. 8.

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