Rivello, Galeazzo

Rivello, Galeazzo, Maler von Cremona , der ältere dieses Na- mens, der Vater und Großvater von Künstlern, wie Zaist in sei- nen Notizie istor. de pitt. &rem. Cremauna 1776, und andere nach ihm behaupten. Lomazzo, Trattato della pittura p. 405., nennt ihn Vater des Christoforo de Moretis, denn er mit Bembo zusammen- stellt, der um arbeitete. Dadurch hätten wir für Galeazzo Rivello eine feste Zeitbestimmung; allein es ist noch nicht streng be- wiesen, dass der Maler, der sich auf einem Bilde der Madonna in S. Aquilano Christophorus de Moretis de Cremona nennt, Sohn

Galeazzo's ist, der demnach den Beinamen „de Moretis“ gehabt haben müsste, während doch de Moretis mehr auf die Familie deutet,

Sicherer ist ein Galeazzo Rivello mit dem Beinamen della Barba. Diesen nennen die italienischen Schriftsteller, zum Unterschiede von dem Obigen, den Jüngeren, setzen aber den Giuseppe Rivello als Vater des Galeazzo della Barba zwischen beide. Von diesem sogenannten Rivello jun. war noch gegen Ende des 18. Jahrhunderts im Martinengo zu Brescia ein Bild des hl. Stephan zwischen S. Franz von Assisi und S. Anton dem Ächte, bezeichnet: Galeacius de Rivellis dictus de Barba pingebat 1524

In Cremona sind zwei Bilder von Galeazzo Rivello. Das eine, im Besitze des Grafen Carlo Visconti, stellt die Madonna vor, wie sie das auf einem Kissen ruhende Jesuskind anbetet. Am Kissen liest man: Galcaz de la Barba, wie Ticozzi behauptet.

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