Rist, Gottfried

Rist, Gottfried, Zeichner und Kupferstecher von Stuttgart , genoss dieselbst den Unterricht des berühmten G. von Müller, der ihn in kurzer Zeit zu seinen vorzüglichsten Schülern zählte. Rist hatte nicht nur tüchtige Anlage zum Kupferstecher ; er war auch ein trefflicher Zeichner. Um als solcher die möglichst hohe Stufe zu erreichen, unternahm er sogar eine Reise nach Italien . In Rom kam er mit den Riepenhausen in Berührung und radirte auch für die Geschichte der Malerei derselben ein Paar Blätter. Zu seinen Haupt- werken, die dort entstanden, gehört eine Kreidezeichnung nach Schick 's berühmtem Gemälde mit Apollo unter den Hirten, die 1810 vollendet, um darnach einen Kupferstich zu liefern. Dann fertigte Rist auch eine treffliche Zeichnung nach Rafael's Madonna im Palaste Lante; diese ist aber die letzte Arbeit des Künstlers, da er 1824 in Rom starb.

  1. Friedrich König von Würtemberg, Brustbild nach Seele, Oval mit einer allegorischen Einfassung, fol.

  2. Charlotte Auguste Königin von Würtemberg, nach Stir- brand .

Es gibt Abdrücke vor der Schrift.

  1. Der ungläubige Thomas, nach Giovtto, für Riepenhausen's Geschichte der Malerei , gr. fol.

  2. Die Himmelfahrt Christi, welche Compositionen von Giotto, für dasselbe Werk, qu. fol.

  3. Neapolitanische Fischer in Verehrung eines Marienbildes, nach Riepenhausen radirt, kl. qu. fol.

  4. Die Dioscuren erscheinen dem Orest, nach Matthäer im Um- risse gestochen, kl. fol.

  5. Apollo unter den Hirten, nach einem berühmten Bilde von G. Schick im Umrisse gestochen, gr. fol.

  6. Die Blätter für des Prinzen Maximilian von Neuwied bra- silianische Reise.

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