Riley, John, Maler, wurde 1646 zu London geboren, und von G. Kneller und Hooper unterrichtet. Allein er verdankt noch mehr den eigenen Bemühungen, besonders seinem fleissigen Studium nach der Natur, dass er in kurzer Zeit selbst neben Lely und Kneller genannt wurde, obgleich er durch den Ruhm des letzteren ver- dunkelt wurde. Das erste Werk, welches ihn allgemein bekannt machte, ist das Bildniss des Lord Keeper North zu Wroxton. Bier- auf malte er Karl II., der sich außerordentlich getroffen fand. Auch die Bildnisse Jakob's II. und der Königin Maria malte er, so wie andere Mitglieder der königlichen Familie. Nach Lelys Tode wurde er Hofmaler Karl II., und in gleicher Eigenschaft bestätigte ihn auch König Wilhelm, dessen Bildniss, so wie jenes der Königin Maria, zu seinen vorzüglichsten Werken gehören. Zu seinen besseren Werken gehören dann auch noch die Bildnisse des Grafen Lewis von Feversham (gestechen von J. Becket), des Bischofs Saunderson zu Christ- Church in Ox- ford, des Herzogs von Ormond daselbst, des Londoner Bis- chofs Henry Compton (gestochen von J. Becket), des Rev. Gil- bert Burnet (gestochen von J. Smith), des Richard Busby, Master of Westminster School (gestochen von J. Watson), des Herzogs John von Lauderdale (gestochen von Beckett), des Herzogs Ja- cob von Somerset (gestochen von Beckett), des Lordmayor Rob. Clayton (gestochen von Smith) u. s. w.
Riley gleicht an Verdienst dem G. Kneller, aber seine Schüch- ternheit konnte der Anmaßung seiner Kunstgenossen das Gleich- gewicht nicht halten. Er setzte in seine Kräfte das grösste Miss- trauen, und liess sich auf diese Weise leicht verdrängen. Im Jahre 1701 starb der Künstler.
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