Riesener, Jean, Maler zu Paris , bildete sich um 1800 zu Paris in Davids Schule, und blieb auch in der folgenden Zeit als ausübender Künstler in Paris. Er malte eine grosse Anzahl von Bildnissen, wie jenes des Eugen Beauharnais als Großofizier des Reichs und General-Major der Jäger (1804), des General Ordener, des Grafen Cessac (1800), des Grafen Defrance (1810), des Bischof von Autin, u. a., die zu seinen grösseren Arbeiten gehören. Dann malte Riesener auch historische Darstellungen und Genrebilder . Im Kunstblatte von werden zwei seiner Bilder genannt, aber nicht sehr gerühmt. Das eine stellt eine schamlose Bacchantin dar, das andere einen Matrosen , der mit dem offenen Busen eines Mäd- chens liebäugelt. Zahlreich scheinen die Bilder dieser Art nicht zu seyn, da er mit Porträten überhäuft wurde. Ein Gemälde von 1838 stellt die Erziehung der Jungfrau dar, mit Gefühl für Farbe, aber ohne alle tiefere Beziehung. Mit diesem Bilde stellte er auch jenes aus, welches Cleopatra zeigt, wie sie an ihren Sklaven Ver- suche mit Gift anstellt. Im hist. Museum zu Versailles ist sein Bildniss des Herzogs von Istrien , gest. von Lauderer.
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