Riedel, Gottlieb Friedrich

Riedel, Gottlieb Friedrich, Maler und Kupferstecher , wurde 1724 zu Dresden , und daselbst von L. v.Sylvestre unterrichtet. Durch die Gunst dieses, damals angesehenen Malers wurde er an der Porzellan-Manufaktur in Meissen angestellt; allein der siebenjäh- rige Krieg zwang ihn, Meissen zu verlassen. Er suchte jetzt in Höchst Arbeit, fand auch solche in Frankenthal und Ludwigsburg , immer als Obermaler der Manufaktur, liess sich aber zuletzt in Augs- burg nieder. Riedel malte viel auf Porzellan , doch auch in Öl , Aquarell und in Fresco, historische Darstellungen und Landschaften. Er hatte den Ruf eines erfindungsreichen Künstlers. In Augsburg be- fasste er sich mehr mit der Radirnadel als mit dem Pinsel . Er war auch Lehrer an einer damals bestehenden Privatzeichnungs- schule und starb daselbst 1784.

Es finden sich von diesem Künstler zahlreiche Blätter, gewöhn- lich radirt, und theilweise mit dem Stichel übergangen. Nabhatz stach nach ihm circa 12 kleine Landschaften in Perelle's Charakter. Von ihm selbst sind:

  1. Büste eines Knaben mit einem Federhute. G.-F. Riedel sc. 12.

  2. Ein Pfau, eine Gans, zwei Enten, ein Hahn und einige Küchlein, alles auf einem Blatte." G. F. Riedel inv. dsc et sc. kl. fol. | |

  3. Eine Vignette mit Vögeln. dsc

  4. Vier kleine Landschaften , sehr nett gezeichnet und radirt. G. Fr. Riedel inv. et sc. qu. 12. ,

  5. Zwei ländliche Scenen, tanzende Paare, sehr schöne Blätter mit dem Namen, fol. . | .

  6. Zwei Blätter mit den Hauptgruppen nach zweien vop N. Berghem's Tagzeiten: le midi et l'apres dinee, kl. qu. - fol.

  7. 12 Blätter mit Vasen und Ofen. G. F. Riedel sc. kl. fol.

  8. 13 Verzierungen zu Stetten's: Briefen/eines Frauenzimmmers aus dem 15. Jahrhunderte.

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