Riedel, Georg, Maler, arbeitete in der zweiten Hälfte des 16. Jahr- hunderts in Ulm . Weyermann (Neue Nachrichten etc., 419) sagt, er sei 1550 als Bürger angenommen und zugleich als Stadtmaler beeidet worden. Dieser Rieder konnte sich mit seinen Zunftge- nossen nicht vertragen, und wurde 1562 mit seinem gleichnamigen Sohne wegen unbescheidenen Betragens in den Thurm gesetzt. Im Jahre starb er. Von diesem Rieder sieht man in der Gerichts- stube auf dem Rathhause in Ulm vier Gemälde, die mit dem Mo- nogramme G R. bezeichnet sind: das jüngste Gericht; Cambyses, der dem Sisanis die Haut abziehen lässt; die thebanischen Richter ohne Hände unter dem Vorsitze eines blinden Oberrichters, ; die Belagerung von Ulm . Weyermann sagt, dass diese Bil- der in Composition, Zeichnung und Färbung Aufmerksamkeit ver- dienen.
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