Ricci oder Riccio, Felice, genannt Brusasorci jun., nach dem Spitznamen seines Grossvaters, der die Gewohnheit hatte, Mäuse zu verbrennen. Sein Vater Domenico gab ihm den ersten Unter- richt, aber schon in den Lehrjahren verwaiset, musste er seine Studien in Florenz bei Ligozzi fortsetzen. Er hielt sich da einige Zeit auf, eifrig bemüht, in der Kunst fortzuschreiten. Der jüngere Brusasorci übertrifft auch hierin den Vater, und ist im Style von jenem so weit verschieden, dass nicht leicht eine Verwechselung vorgehen kann. Seine Compositionen sind so gefällig und eben so lobenswerth in der Zeichnung , wie im Colorite. Man sieht von ihm Madonnen mit lieblichen Kindern und Engeln; Physiogno-
nisse werden geschätzt, so wie überhaupt die Brusasorci zu Ve- rona in hohem Ansehen stehen. Starb 1605 im 65. Jahre.
; Das Mannasammeln hat G. Zancon schön im Umriss gestochen.
Das Wunder mit den Broden und Fischen in der Wüste stach P. Farinati;
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