Ricci, Michele, Maler von Genua ; bildete sich in Paris zum Künst- ler, und unternahm dann eine Reise nach Aegypten . Hier fertigte er zahlreiche Zeichnungen und Skizzen, und malte auch mehrere Bilder, unter welchen die Predigt eines orientalischen Fanatikers, welche man im Jahre 1811 auf dem Pariser Salon sah, als be- sonders charakteristisch gerühmt wurde. Weniger gefeiert waren zwei Fassadbilder, welche er ausstellte, das eine stellt Napo- leon dar, wie er gegen den aufrührerischen Divan in Cairo mit Milde verfährt, das andere ebenfalls einen Wohltätigkeitszug Napo- leon's gegen eine arabische Familie, und Spötter sagten von Riccis Bildern, dass sie ebenfalls der Milde Napoleon's bedürften. Doch malte Rigo auch noch später Bilder, welche den Kaiser Na- poleon verherrlichen sollten. Eines dieser Bilder zeigt denselben am Grabe Friedrich II., ein anderes stellt den Erzbischof und die Deputirten des Senates von Genua dar, wie sie um Vereinigung Liguriens mit Frankreich bitten. Nach dem Sturze Napoleons ging Rigo nach Italien zurück, wo er auch gestorben ist.
Ridolfi, s. J. P. van Thielen.
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