Ricci, Giovanni Batista

Ricci, Giovanni Batista, Maler von Novara , und daher Ricci Novarese oder Novarensis genannt, gehört der römischen Schule an. Er kam in jungen Jahren nach Rom , und machte sich da zuerst durch seine Malereien an der lateranischen Treppe und in der Bi- bliothek des Vatikans bekannt. Diese Arbeiten gefielen dem Papst Sixtus V. so wohl, dass er den Künstler zum Aufseher über die im Quirinal zu liefernden Malereien machte. Auch Clemens VIII. achtete diesen Meister. Im Pontifikate dieses Papstes, der 1585 den Stuhl St. Petri bestieg, malte er in St. Giovanni Laterano die Weiheung dieser Basilica. Baglione meint, dass Ricci hier besser gearbeitet habe, als in anderen Bildern zu Rom. Allein auch dieses Werk besteht nur durch eine gewisse Leichtigkeit und Frische; es ist fern von der Tüchtigkeit jener Meister, die in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zum Ruhme der Kunst beitrugen. Deswegen sagt auch schon Lanzi, dass Parini und Nappi in Rom mehr die Zahl der Gemälde, als die Zier der Städte förderten. Sixtus V. fand aber an diesen Schnellmalern Leute, die seiner Eile zusagten, und besonders war ihm Ricci ein willkommen- erer Wandmaler . Dieser deckte seine Gehaltlosigkeit durch eine ungewöhnliche Praktik. Eines seiner Hauptwerke dürfte der Streit des Erzengels mit dem Drachen, oder der Engelssturz seyn, ein äußerst reiche und grosse Composition, von kühn gezeichnete;

Ricci di Novara starb 1620 im 75. Jahre, wie della Valle. angibt.

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