Ribalta, Juan de, Historienmaler , geb. zu Valencia 1507, war Schüler seines Vaters Francisco, und mit solchem Talente begabt, dass er schon als Jüngling von 18 Jahren ein Werk lieferte, wel- ches zu den Meisterstücken der spanischen Schule gezählt wird. Es ist diess ein grosses Gemälde in der Klosterkirche S. Miguel
Joaness Ribalta pingebat et invenit 18 aetatis suae anno 1615. Allein Don Juan war nicht lange der Träger der Hoffnung der Schule von Valencia, er starb schon , sein Vater im Jenner, und er den 10. Oktober, wie Bermudez aus den Actes funerals er- sah. Seine Werke sind daher nicht zahlreich, aber fast noch mei- sterhafter in der Behandlung, als jene des Vaters. Mehrere be- wahrte das Kloster della Muerta de San Geronimo zu Valencia . Er malte für die Bibliothek dieses Conventes 31 Bildnisse von Hei- ligen und Gelehrten aus Valencia. Auch einige andere Bilder fand man da von seiner Hand, darunter ein treffliches Bild der heil. Cäcilia, an welchem auch der Vater malte. In den Kirchen und Sammlungen der Stadt sah man ebenfalls hier und da ein Bild von Juan, und vielleicht dürfte das eine oder das andere der im Arti- kel des Vaters genannten Werke von ihm herrühren. Es ist schwer, dieselben zu unterscheiden.
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