Rentz, Elias, Bildhauer, von Regensburgk gebürtig, bildete sich
in England unter M. Barthels, und begleitete diesen 1666 nach
Deutschland . Er arbeitete mit ihm in Dresden , und erst von 1686
an nutzte die Kunst, vielleicht in Bayreuth ,
wo er auf eigene Re- h; er sei der Grossvater der erwähnten beiden Rentz seyn
Antzel, August von, Maler; aus Marienwerder, widmete sich in Berlin den Wissenschaften, und schlug jene Bahn ein, welche ihn zum Staatsdienste führen sollte, fasste aber zugleich auch eine unwidestandliche Neigung zur Kunst. Hierin ertheilte ihm am 1830
berühmte Begas Unterricht, nach der Abreise dieses Künstlers
blieb er sich eigen, an Professor Wach an, und trieb so ernste Kunststudien, obgleich A. v. Rentzel strenge nur Dilettant seyn wollte. Er ist aber als solcher zu den besten Künstlern seines Fa- ches zu zählen, aus dessen Werken sich ein entschiedenes Talent kund gibt, welches sich auf mannigfaltige Weise bewegt. A. v. Rentzel malte Bildnisse, sowohl einzelne als ganze Familien, und ordnete dieselben auf charakteristische Weise. Ein Gemälde ähn- licher Art, welches 1836 der König von Preussen erwarb, stellt sämtliche Personen in Marienbad dar, alle nach der Natur in Oel gemalt. Auch ein Genrebild , der vereitelte glückliche Zug betitelt, wurde damals Eigenthum des Königs; Die Genrebilder dieses Künst- lers sind indes in zahlreich in verschiedenem Besitze. An histo- rischen und idyllischen Darstellungen finden sich von ihm, und besonders Pferdestücke, wofür der Künstler die glücklichste Gabe beurkundet. So:
Berger lithographirte nach ihm eine Marschscene, und Schmidt hat unter dem Namen der gefangenen Mäuse bekanntes Bild; Es stellt Kinder bei einer Mausefalle vor.
Rentzsch oder nehm Schiemer, arbeitete in der zweiten Hälfte
Stillleben.
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