Rucholle, P., die Verkündigung Mariä.
Vaillant, W., der Tod des Adonis, ein Hauptblatt in schwar- zer Manier, Van Meplen, C. Christ. Teniers, Äbbe.
Van Gucht, A., Jean van Kessel, Maler. — Der Senator Peter Scho-
erius. —
Vorsterman, L. Hercules mit dem Globus, geistreiches Blatt. Siehe oben M. v. d. Enden exc. a
Waumans, C., Adam und Eva im Paradiese, rechts der Tod. Beata Christine de Vice,
Williams, R., die Vermählung der heil. Catharina.
Zucchi, L., die Vermählung der heil. Catharina, nacth dem Bilde in Dresden. —
werden.
Tanz von jungem Bächanten und Satyrkindern in einer waldigen Landschaft, in der Mitte eine Gruppe von vier Kindern, links zwei mit Schalmei und Tambourin. Unten: E, Quellinus fecit c. privil., rechts der Name wiederholt, 8 Z., 71.1., Br. 10 Z. 9 L. Gut radirtes Blatt, aber selten zu finden,
Fünf Kinder, vom dem ein eines auf dem Bock sitzt, während die andern mustrieren. Ohne Namen des Stechers, welcher Quellinus seyn soll. kl. qu. fol.
Der kleine Jesus mit der Weltkugel, auf welcher ein kleines Kreuz steht. Links unten die Buchstaben E. Q. H. 5 Z., 3 L., Br. 4 Z. 3 L. Im zweiten Drucke mit A. Back excc.
Jesus überreicht dem Petrus die Schlüssel, halbe Figuren, nach Rubens. Erasmus Quellinus excudit. Im letzten Drucke mit v. Merlens Adresse, Selten, fol.
Die heil. Jungfrau mit dem Jesuskinde, nach Rubens. Erasm, Quellinus excudit cum privilegio. fol.
Samson erwürgt den Löwen, nach Rubens. fol.
Das stehende Jesuskind, welches der Schlange den Kopf zer- tritt. fol. Selten.
St. Franz und die heil. Theresia bitten für die Seelen im Fegfeuer. Quell, et Spyrinx del, fol.
St. Nicolaus von Tolentino eben so bezeichnet, fol.
Johann Erasmus, Maler von Antwerpen, der Sohn des Obigen, reiste in jungen Jahren nach Italien, und führte in Rom, zu Florenz und Neapel verscheidene Werke aus, die mit grossem Beifall aufgenommen wurden. Auch zu Antwerpen und in andern Städten seines Vaterlandes sind Bilder von ihm, nehmlich in Kirchen. Auch in der St. Nicolauskirche zu Hall i Tirol ist das Hochaltarblatt mit dem heil. Nicolaus sein Werk, 1659 gemalt. In der Gallerie zu Wien wird ihm die Predigt des hl. Franz in Indien zugeschrieben. Dieser Künstler hatte großen Ruf, und man glaubte sogar seine Gemälde jenen eines Paul Veronese an die Seite setzen zu können. Man fand sie in Zeichnung und Färbung vortrefflich, und besonders schön geordnet. Allein mit ihm erschlaffte die niederländische Kunst. Sie leistete jetzt wenig mehr in eigener Composition, und auch nur schwache Copien von alteren Werken füllten nach ihm die Räume. Herreyns und Lens erweckten sie wieder zum Leben. Es dürften auch einige Werke unsers Künstlers gestochen seyn, man scheint aber diese Blätter mit jenen des älteren E. Quellinus zu vermischen. Er starb 1718 im 86. Jahre, wie Descamps behauptet. Ein so hohes Alter scheint er doch erreicht zu haben, denn Houbracken sagt, dass der Künst- ler 1600 im 27. Jahre nach Rom gereist sei, wornach er 1633 ge- boren wäre, nicht 1620. Erstere Jahrzahl stimmt auch mehr mit der Lebenszeit seines Vaters überein.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_mYbrAAAAMAAJ