Remy, Carl Heinrich Friedrich August Emil

Remy, Carl Heinrich Friedrich August Emil, Historien- maler von Pasewalk im kgl. preussischen Regierungsbezirk Stet- tin, genoss eine sorgfältige Erziehung, da sein Vater, der 1814 verstorbene Justizrath und Vorstand des Pommerschen Kunstvereins in Stettin , das Talent des Sohnes mit aller Liebe pflegte. Den er- sten artistischen Unterricht ertheilte ihm Peter Schmidt, dann begab

sich der Jüngling auf die Akademie in Dresden, und je weiter der talentvolle Zögling in seiner künstlerischen Ausbildung vorrückte, desto erhöhteren Antheil nahm auch der Vater an allen Gegenständen innerhalb des Bereiches der Kunst. Der junge Remy hatte schon

1818 in Dresden verschiedene schöne Bilder gemalt, darunter auch

Copien nach berühmten Malwerken, und nach wenigen Jahren stand er bereits auf einer bedeutenden Stufe von Vollkommenheit; denn die Werke, welche er um in Rom ausführte, wurden

schon in öffentlichen Blättern gerühmt, namentlich im Kunstblatte wo seine Bilder wahr und kräftig in der Färbung und tüchtig in der Behandlung genannt werden. Es sind dies grösstentheils reli- giöse Darstellungen, deren Remy auch in der Folge mehrere gemalt hat, lauter Werke, die sowohl in der Auffassung, als in der tech- nischen Behandlung Lob verdienen. An diese Werke reihen sich auch historische Gemälde profanen Inhalts, Genrebilder, Costüm- stücke und zahlreiche, lebensvolle Bildnisse von Herren, Damen und Kindern jedes Standes. Auf den Kunstanstellungen zu Berlin betrachtete man die Werke dieses Künstlers immer mit Beifall. Im Dome zu Halberstadt ist von ihm ein Gemälde, welches Chri- stus auf dem Oelberge und unten das Abendmahl vorstellt. Neuer als dieses Werk ist ein anderes grosses Bild, welches die hl. Frauen am Ostertage darstellt, 1838 vollendet.

Bernagho, Bernardo, Maler, arbeitete um 1510 in Mailand, wie Latuada versichert.

Benad de St. André, Simon, Maler und Radierer, geboren zu Paris 1614, war Schüler von L. Bobrun, und ein Bildnissma- ler von Ruf, ohne desswegen Hofmaler geworden zu seyn. Er malte aber dennoch Ludwig XIV. im Krönungsornate, welches Bild bis zur Revolution im Saale der kgl. Akademie aufgestellt war, die Thore zur Akademie öffneten ihm aber zwei schöne Bild- nisse der Königin Mutter. Renard war auch in Rom, wo er das unten folgende Blatt radirte. Im Jahre 1677 starb dieser Künst- ler, vielleicht mit Hinterlassung eines gleichnamigen Sohnes, wel- cher am Stiche der unten erwähnten Gallerie des Apollo Theil ha- ben könnte.

— beweisen, Susanna im Bade vorstellend, 1703 gemalt. Von die- sem jüngeren Meister ist vielleicht auch Christus am Kreuze, nach C. le Brun, welchen Poilly ebenfalls gestochen hat.

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