Remps, Dommmann

Remps, Dommmann, Maler, ebenfalls belgischer Abkunft, wie der folgende, wird von Orlandi und Guarienti erwähnt, aber kaum mit demselben verwechselt. Er malte auf hülzerne Tafeln, und stellte auf diesen Landschaften, Schlachten, Kupferstiche, Briefe, Spielkarten, Schreibzeuge, Federn, Messer u. dgl. dar. Bilder dieser Art wurden in Cabinetten aufbewahrt.

Bemiss, C. auch Rem, Remigius und Ren genannt, Maler, blühte um 1580 — 1610 in den Niederlanden, scheint aber wenig bekannt zu seyn. R. Sadeler stach nach ihm den heil. Hieronymus, der in einer Höhle vor dem Crucifix kniet. Auf diesem Blatte liest man ausser dem Namen des Stechers und der Jahrzahl 1595 auch noch: Gaspar Rem. Belg. pinxit. In der Dedication an den Maler Dom Fr. de Castellis schrieb er Gaspar Rem ohne Punkt, so dass diess sein richtiger Name seyn könnte. Er ist vielleicht auch der C. Ren in Füssly's Supplementen, wo es heisst, dass ein solcher an einem Gewölbe auf der Wartburg zu Eisenach die Thaten Ludwig des Eisernen gemalt habe.

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