Remde, Friedrich, Maler, wurde 1801 zu Weimar geboren, und da- selbst in den Anfangsgründen der Kunst unterrichtet. Später unter- nahm er zur weiteren Ausbildung Reisen, da er sich der Landschafts- malerei zu widmen gedachte; in der Folge aber schlug er eine an- dere Richtung ein, die ihn zu nicht geringem Ruhme führte. Remde liess sich vor mehreren Jahren in Hamburg nieder, und malte da zahlreiche Bildnisse, sowohl in Oel als in Miniatur. Von ersteren sind mehrere in Lebensgrösse, aber nicht minder fleissig und zart behandelt, als seine kleineren Werke. Wir nennen un- ter den kleineren Oelbildern das Portrait der Grossherzogin von Weimar, welches er 1830 vollendete, und das als das ähnlichste un- ter allen bis dahin entstandenen Bildnissen dieser Fürstin erkannt wurde. Damals malte er auch den Grossherzog, aber in Miniatur , ein äusserst zartes und schön behandeltes Bild. Seine Miniaturen sind von niederländischer Feinheit der Ausführung, und von glän- zender Färbung. Auch Genrebilder malt dieser Künstler .
Remée, könnte den R. Lemput oder den Caspar Rems bedeuten. Remlein, H., Bildhauer , lebte um in Nürnberg , und trug
*) Bartsch II. p. 126. Nro. 61 — 63 beschreibt noch drei Land- schaften von R. Byron, die ohnehin kenntlich sind, da zwei mit dem Namen des Urhebers, und eine mit B(yron) bezeich- net ist.
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