Reinsperger, Johann Christoph von

Reinsperger, Johann Christoph von, Maler und Kupferste- cher, geboren zu Nürnberg 1711, war Schüler von Liotard, und kam später nach Brüssel , wo ihn Herr Graf Carl von Lothringen zum Hofmaler ernannte. Die letzteren Jahre seines Lebens verlebte er in Wien , und wurde da ebenfalls vom Hofe beschäftiget, bis der Künstler 1780 in dieser Stadt starb.

Man hat von ihm auch mehrere Kupferstiche, unter welchen

wir folgende nennen:

  1. Joseph II., römischer Kaiser, nach F. Palko mit J. E. Mans- feld gestochen, fol.

  2. Maria Theresia, Kaiserin von Oesterreich, nach Liotard, fol.

  3. Peter Leopold, Großherzog von Toscana, nach Palko, fol.

  4. Gott Vater, Christus, Maria, die Evangelisten und die Apostel. Eine Folge von 20 Blättern mit Titel, gr. fol.

  5. Der Lautenspieler, nach B. Strozzi's Bild in der k.k. Gallerie zu Wien, eines der Hauptblätter des Künstlers, kl. fol.

  6. Le paysan anglais, sitzende Figur mit Hut und Stock, mit dem Namen Reinsperger's, höchst zart radirt, und mit dem Grab-

Blatt, kl. fol, :7) Sadng Aga, Zwerg des Grossherui ‚nach Lmtand kl. fol. 8) Die Figur einer YTürkin, nach demselben kl fol. 130

  1. Jene einer römischen Bauerm »nach Liotard, ‚kl. .fol.
  2. Eine Folge von 4 Blattern mtt hopt’en, nach Guercmo‚

gr

chstcm‚ Franz‚ Archutekt von Sulzhmm in Ftanken, Nnmlo 170 geboren, und in Bamberg herangebildet. Später trat er in pd- nische‘Dienste. Wir haben von ihm auch raditte Blätter-und' Hoölk- schnitte, aber die Werke dieser Art sind nur mittelmässig.

\ .;1) Christus vor Herodes, Copie des Holzschnittes ans‚que"‘

‚ . Meiner Passion. ,

_ 2)' Der_Kopf eines bärtigen Alten ‚ ..nach; Rafael‚ in Holz ge- schnitten, gr. 4,

‚A) Ein Betder‚ nach Callot _ radirt,

  1. Der Geldzähler in einer Landqchaft Copw naq:h Rupprechts Radirung.

  2. Ein Hund, nach A. Dürer

  3. Ansicht des Marktflecken Sesslach radurt‚ qu. fol.

‚' . 7) Der Theresienhain, radirt, qu. fol, , ;

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Bernstorff, H8il'll'l(!h‚ Architekt, blühte' um die‘ 'Mntté des 15.

Jahrhunderts in Brandenburg. Nicolai sagt, däss dieser‘ Reinsto:p

1446 den mittleren Theil des Chores der St. Gottlm:dsßurol;p„m &r Altstmlt Brandenburg gebaut habe.

Reinthaler 9 Johann Carl, Maler‚ arbbntete m der ersten Halt'tu des 18. Jahrhunderts , es'ist aber nicht ausgemächt, qh mcht zwei Künstler des’ Namens Reinthaler gelebt haben. Fu=s]y nennt einep

‘ 3.C. Reinthaler, der‘von 1711 — 15 _der' Maler-l;mun züu Laepzig einverleibt war, 'und dann erscheint ein Reinthaler 1737 als 'Hulmaler zu Weimar. Ein Ren'lthaler hat Codtes Wild, ‘ogel u, dgl sehr fleissig gemalt.

BCI’IIW&‘(] J. A., ,' malte B116nuse unrl Jebte uahrschcmlncb zu Halle in Sachsen. Syshng stach nach ihm' 6:3$ Bildriiss des dortmen Pro- fessurs J.'F. Seyffart.

TBB!S, Masäimnhan0 P'aola dos, ein Portugu:se ‚vOn Geburt ‘widmete sich zü Anfang ungers Jahrhunderts, in Rom der nst0nen-

  • malerei, und lebte daselbst 'noch 1810. Spnter liess er sich in LIsäabon nieder, “‘! man ‘in Iinrchen ledcr von 1hm f ndet._

'Be:s‚ JOhBUH‚ Porzellanmaler‚ geb zu Nym henburg 4753 'bildete snch in der Porzellan‘Manufaktur 'daselbst, fast ohne Anle1tmn zu einer nicht unbedeutenden Kunststufe heran. Er verzierte während geimfer 54jührigen Dienstzeit eine Menge von Gelässen der genannten

‚ Anstalt,, und war auch einer derjenigen Iumstlgr welcbg.aus Auf- ‘; trag des I‘irobprmzen, jetzt König Luc dwig’s von Bayern, eißen kost- ‘baren Service zu malen begannen, "Reis starb schon 18;& ‚eit dieser 'Zeit' ist aber derselbe zu einer ganzen Sammlung ven imstbarcn

d Gemälden hertmgewachscn Näheres s. ‚ im Artikel, Chfl“t „Adler.

nelsachel‘‚ J. P.‚ l' ormsclmender, arbeitete um !.75;) m Paris, aber "mit geringer Kunst. , _

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