Regnesson, Nicolaus, Zeichner und Kupferstecher , wurde um — 1662 zu Rheims geboren, und vielleicht von einem Künstler dieses Namens unterrichtet, von jenem Regnesson, der nach Zani um 1609 arbeitete. Er lieferte eine ziemliche Anzahl von Blättern, die theilweise schätzbar sind, aber jenen seines Schülers R. Nanteuil nicht gleichkommen. Sie bestehen in Bildnissen und historischen Darstellungen. Starb 1676.
Cardinal Julius Mazarin, in einer Einfassung von Eichen- blättern, Faict par N. Regnesson en l'an 1656. fol.
Francois de Vendosme, Duc de Beaufort, nach Carelle, fol.
Marc de Wilson, chev. de Colombiere, nach Nanteuil und Chauveau, kleines Oval, links Herkules und rechts ein Löwe, R. Nanteuil a. del. fol.
Ungenanntes Frauenbildniss (Prinzessin Marie de Conty). Regnesson ad vivum fec. . H. 10 Z., Br. 7 Z. 9 L.
Der leidende Heiland, Büste. N. Regnesson del. et sculp. et ex. C. priuil. Regis, H. 14 Z. 10 L., Br. 12 Z. 6 L.
Die hl. Familie, nach Seb. Bourdon. fol.
Eine hl. Familie, nach Coypel, in einer Einfassung von Rosen und Lilien, fol.
Eine andere hl. Familie, mit Nanteuil gestochen, fol.
Die Erscheinung des hl. Geistes, nach J. Blanchard, ein Hauptblatt. H. 19 Z., Br. 13 Z. 9 L. Im ersten Drucke mit der Adresse: A Paris rue St. Jacques au Seraphin etc., im zweiten: Se vend ä Paris chez Basan rue du Foin. 1670.
Die Vermählung der hl. Catharina, nach eigener Erfindung. Viereckig in einer Einfassung von Eichenblättern, fol.
Le Sage payeur des rentes. N. Regnesson del. et sculp. anno 1670.
Le barbon, nach F. Champaigne, 8.
Verschiedene Titel und Vignetten, theils mit seinem Namen, theils mit einem Monogramme bezeichnet.
Begnier, Nicolaus, 1608 — 1684, Maler von Maubeuge, war im Vaterlande Schüler von Ab. Jansens, worauf er nach Italien reiste, um zu Rom in der Schule des B. Manfredi seine weiteren Studien zu machen. Er ließ sich in Venedig nieder, und gründete hier seinen Ruf durch zahlreiche Werke, welche in Bildnissen und historischen Darstellungen bestehen. In diesen Bildern bemerkt man eine Ver- mischung des flämischen mit dem Style seiner italienischen Schule. Seine Färbung ist vor allen gefällig. Blühte um 1664.
Seine schönen Töchter, die ihm oft zu Modellen dienten, waren ebenfalls in der Malerei sehr erfahren. Sie hiessen Ange- lica, Anna, Clorinda (Gattin des P. della Vecchia) und Lu- cretia (Gattin des D. van Dyck).
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