RAUSCHER, J. A. Friedrich, Landschaftsmaler und Radierer , wurde 1754 zu Coburg geboren, und daselbst in den Anfangsgründen der Kunst unterrichtet, worauf er nach Düsseldorf sich begab, um an der Akademie daselbst seine Studien fortzusetzen. Er lebte etliche Jahre in dieser Stadt, nahm sich besonders Bergheim, Waterloo und Ruysdael zum Vorbilde, und copirte einige Werke dieser Meister. Dann zeichnete Rauscher auch fleissig nach der Natur, theils zu eige- nen Gemälden, theils zum Stiche. Seine Bilder fanden Beifall, und zierten die vorzüglichsten Sammlungen damaliger Zeit. Seine Zeich- nungen sind in Deckfarben oder in Bister behandelt. In der 1839 zerstreuten Sammlung des Direktor Spengler in Copenhagen wa- ren mehrere. Rauscher starb um 1808 als Hofmaler des Herzogs von Coburg.
Wir haben von diesem Künstler auch radirte Blätter. Schweyer stach nach ihm zwei Landschaften mit Ruinen, F. Schröder ein Blatt: Vue des environs de Cobourg, 1792, und Vogel eine kleine Landschaft. ...
- Eine Berglandschaft mit grossen Bäumen, einem Bache, mit Figuren und Vieh, nach J. Ruysdael, qu. roy. fol.
2—3) Zwei Gebirgslandschaften mit Wasser, Hirten und Vieh, Gegenden um Coburg, 1783, qu. 4.
Eine Landschaft mit Felsen, bei welchem ein Weg vorbei- führt, trefflich radirt. Im Geschmacke von G. Neyts, kl. 4.
Kleine Marine mit weiter See, im Vorgrunde nach links eine Barke mit Segeln, in der Manier Nooms, 1/2.
Landschaft mit einem Schlosse rechts auf einem Berge, 4.
Eine Folge von malerischen Gegenden, mit Wäldern, Figu- ren und Vieh, 8 Blätter im Geschmacke Waterluo's, mit dem Namen des Radirers oder mit R. f. 1787 u. 1788 bezeichnet,
- und qu. 4
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