Ratti, Eduard

Ratti, Eduard, Maler, stand um 1832 zu Berlin unter Leitung des Malers Brücke, genoss aber später auch den Unterricht des Prof. fessors Hensel, und zog aus denselben solchen Vortheil, dass er schon 1856 mit Achtung genannt wurde. Damals sah man auf der Kunstausstellung zu Berlin ein treffliches Charakterbild, einen jun- gen Novizen vorstellend, von melancholischem Ansehen, doch fern von verschmachtender Sentimentalität. Nicht minder erwarb ihm Beifall damals ein grosses Gemälde, welches den verlorenen Sohn vorstellt, und später einige Bilder scherzhaften und launigen In- halts. Ein späteres, sehr effektvolles Bild, gibt eine Scene bei ei- nem Brande, und 1838 malte er das Bild mit Hermann und Doro- thea, welches aber weniger gefiel, als seine originelle Humoreske von . Dieses Gemälde stellt einen durchgehenden Hammel dar,

der das Brett eines Gypsfigurenhändlers zum Falle bringt.

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