Rasp, Carl Gotthelf, Kupferstecher , wurde 1752 zu Dresden ge- boren, und von seinem Vater zum Schwertfeger bestimmt, als wel- cher er auch einige Jahre arbeitete, bis er im Zeichnen Festigkeit erlangt hatte. Jetzt (1772) widmete sich Rasp unter Prof. Zucchi der Kupferstecherkunst und gewann schon nach einem Jahre das akademische Stipendium; von dieser Zeit an lag er unermüdet sei- ner Ausbildung ob, hatte auch mehrere gute Blätter geliefert, konnte aber im Ganzen einen Will, Bause und Müller nicht er- reichen. Starb als Mitglied und Lehrer der Akademie in Dresden.
Das eigene Bildniss des Künstlers, das aber seinen Namen nicht trägt. C. G. Mietzsch pinx. C. G. Rasp. sc.
Das Bildniss des Churfürsten Friedrich August von Sachsen, nach A. Graf, fol.
Jenes der Churfürstin Amalia Augusta, nach demselben, fol.
Jenes von C. W. von Leibnitz, nach A. Scheits, für Klein's lieben grosser Deutschen gestochen, 4.
Graf Baudissin, fol.
Carl Graf von Osten-Sacken, nach Schmidt, 4.
O. M. Graf von Stackelberg, nach Martecau, fol.
Anton Raphael Mengs, nach Mengs, kl. fol.
Johann Christoph Prentzel, fol.
J. A. von Segper, nach H. Füger, fol.
Carl Philipp Gessner, nach H. Tischbein, fol.
Die Gräfin Maria Anna Marcolini, nach H. Schmidt, Braun gedruckt, fol.
Olivier Cromwell, nach Van Dyck, für das churfürstliche Galleriewerk gestochen, fol.
Ein sitzender Greis im Pelzrocke oder der Siebenbürger, nach demselben und für dasselbe Galleriewerk, fol.
Der Traum Jakobs mit der Himmelsleiter, nach Mietzsch nicht radirt, fol. Selten.
Christus erscheint der Magdalena als Gärtner, fol.
Mädchen mit Hühnern und Tauben, nach A. Pesne, für das Galleriewerk, fol.
Zwei Darstellungen aus der polnischen Geschichte, oder viel- mehr aus der Geschichte des Boleslaus Chrobry, nach F. Smuglewicz, gr. qu. fol.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_mYbrAAAAMAAJ