Rapp, Gottlieb Heinrich von

Rapp, Gottlieb Heinrich von, württembergischer geheimer Hof- rath und Bankdirector, ausgezeichneter Kunstliebhaber und selbst Künstler, wurde 1761 zu Stuttgart geboren. Ueber das mannigfal- tige Wirken dieses Mannes berichtet das Conversations - Lexikon der neuesten Zeit und Literatur; hier bemerken wir nur, dass er auch glückliche artistische Versuche gemacht habe, besonders in

  • der Landschaftsmalerei mit Wasserfarben und im Radiren. Er trat

  • mit den besten Malern seines Vaterlandes, mit Wächter und Hetsch, in Verbindung. Dannecker war ihm verschwägert, Schiller, Goethe, Boisseree und Cotta waren seine Freunde. Er zeichnete und be- schrieb die Hohenheimer Kunstanlagen (1785), auch gab er beson- dere Ansichten von Hohenheim heraus, Nürnberg , 1795 — 1802. Rapp nahm auch an der neuen Erfindung des Steindruckes lebhaf- ten Antheil, und gab mit Cotta 1810 die erste Schrift darüber her- aus, unter dem Titel: das Geheimniss des Steindrucks. Sein thä- tiges Leben brachte er auf 72 Jahre.

Wir haben von ihm einige radirte Landschaften, theilweise mit H.R. und der Jahrzahl bezeichnet, 4.

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