Raoux, Jean

Raoux, Jean, Maler, wurde 1677 zu Montpellier geboren, und von Ronsse sen. in den Anfangsgründen unterrichtet, bis er zu Bon Boul- ogne kam, unter dessen Leitung er solche Fortschritte machte, dass man in ihm einen großen Künstler prophezeite. Später ging er

nach Italien ; malte zu Venedig die Gallerie des Pallastes Giusti- niani, in der Servitenkirche zu Florenz das Wunder der Messe, und hinterliess auch in andern Städten Italiens Gemälde, da der Künstler zehn Jahre in diesem Lande verweilte. Im Jahre 1717 kehrte er nach Frankreich zurück, wo ihm jetzt die Thore der Akademie geöffnet wurden, und das Bildniss des Grossfürsten von Vendôme war in Paris die Veranlassung, dass er in kurzer

Die Blätter, welche nach diesem Künstler gestochen wurden, sind ziemlich zahlreich, und darunter sind Bilder, welche den Ruf des Meisters vornehmlich begründet hatten. J. S. Beauvarlet stach le Rendez-vous agréable; le Repos de Vénus und les Graces au bain; von Beauvarlet und Basan haben wir: Offrande à Priape, und le Satyre complaisant; J. Moyreau stach vier Blätter, welche die Lebensalter charakterisieren sollen; Beauvarlet die zwei Musik- kanten; Chereau ein Mädchen, welches den Vogel füttert; Chevillet die junge Kokette; Marin zwei musizierende Mädchen etc. Proben seiner Kunst in der historischen Composition sind: Bathseba im Bade von Chereau jun.; Telemach auf der Insel der Calypso von Beau- varlet; Carl I. im Gefängnisse von l'Épicier; Angelica und Medoro von Delaunay; die Vestalinnen von P. H. Jonxis etc. C. Dupuis stach das Bildnis der Marie Françoise Périgourd, als Vestalin,

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