Rameau, Louis

Rameau , Louis, s. Durameau. Diesem Artikel könnte noch beigefügt werden, dass es auch eine Malerei von Jean Durameau gegeben habe. Nach dieser stach L. David das Bildniss der Kaiserin Catharina II. von Russland ,

Barnge, Daniel. — Barnghi, Bartolomeo: Daniel, Zeichner und Architekt zu Paris , ein jetzt lebender Künstler, der durch verschiedene Werke bekannt ist, besonders durch Zeichnungen. Er ist auch Literat. Im Jahre 1837 erhielt er vom Minister den Auftrag, eine Beschreibung der Cathedrale von Noyon auszuarbeiten. Von ihm und dem Maler Gerard-Scguin sind die Zeichnungen zu den Holzschnittleisten und Vignetten im Livre d’Heures complet en latin et en francais. Imprimé sous la direction de M. L'Abbé Affre, Paris, Hetzel. 1838 Bameli, s. David König, Barnel, Maler zu Paris, ein jetzt lebender Künstler, dessen Werke mit besonderem Beifall aufgenommen wurden. Es sind diese Genrestücke verschiedener Art. Barnelli, Felsi, Maler und Canonicus von S. Giovanni in Laterano, wurde 1666 zu Asti geboren, und von D. Rho'in den Anfangsgründen der Kunst unterrichtet. Er machte sich durch seine Copien nach italienischen Meistern, die er sehr zart auf Stein oder Pergament in Miniatur ausführte, berühmt. Im k. Palaiste zu Turin war ein ganzes Cabinet von Malereien dieses Geistlichen, einige derselben wurden aber in den Kriegszeiten von französischen Generälen weggenommen. Starb zu Rom 1740. Barnghi, Barnelomeo, genannt, il Bagnacavallo oder il Bologna, einer jener Schüler und Nachfolger Rafael's, welche den ersten Unterricht von F. Francia erhalten haben, aber bis zur neuesten Zeit zu wenig beachtet worden sind. Die namhaftesten sind unser Bagnacavallo, Girolamo da Cotignola und Innocenzio da Imola, und diese unterscheiden sich, neben ihren Schulgenossen, nach Waagen (Kunstwerke etc. II. 4.), von den andern Schülern Rafael's vornehmlich dadurch, dass sie mit dessen Kunstweise das blühende und kräftige Colorit, welches sie von Francia angeeignet hatten, zu vereinigen wussten. Ramenghi wurde nach einigen 1403 zu Bologna geboren, allein der Beiname il Bologna kommt nicht von seinem Geburtsorte, sondern weil Ramenghi nach Rafael's Tod den römischen Styl nach Bologna verpflanzte. Baruffaldi beweiset aus Handschriften, dass der Künstler 1484 zu Bagnacavallo geboren wurde, und dies ist auch die gewöhnlichere Annahme. Auch das Todesjahr wird verschieden angegeben. Baruffaldi nimmt 1542, Andere 1551 als solches. Die Lebensgeschichte dieses Künstlers scheint ebenfalls wenig bekannt zu seyn, und selbst seine Werke sind in Gallerien selten. In seinen frühern Bildern erkennt man in Auffassung und Behandlung den Schüler Francia's, in späteren erinnert er aber in der Composition und in der Grazie der Gestalten an Rafael. Bisweilen copirte er fast diesen Meister, wenn er nämlich glaubte, er könne es nicht besser machen, und deswegen wollte ihm Vasari wahrscheinlich nur das Lob eines guten Praktiklers geben. Von eigener Erfindung war die Verklärung zu S. Michele in Bosco, und selbst dieses Bild erinnerte in etwas an Raphael. Andere Bilder dieser Art hinterliess er zu S. Martino und St. Maria Maggiore in Bologna. Auch in der Capelle della Pace bei S. Petronio daselbst arbeitete er, und daher kommt vielleicht die irrige Meinung, dass Ramenghi in der Kirche alla Pace zu Rom gemalt habe. Unerwiesen ist es auch, dass Bartolomeo in den vatikanischen Loggien gemalt habe. Leider hat die Zeit und die Dummheit eines Maurers (Algarotti, Lettere sulla pittura) die oben genannten Meisterwerke und einen colossal St.

Christoph. zerstört. In der Gallerie zu Bologna ist eine heilige Familie mit anderen Heiligen, ein liebenswürdiges, wenn auch nicht kraftvoll gemaltes Bild, in welchem er in höheren Theilen an Rafael erinnert. Dieses Gemälde war früher in der Capelle Guerini bei St. Maddalena di Galliera, und dann erhielt es Zambeccari. Berühmt ist die Disputa von St. Agostino agli Scoppetini in Bologna, wo er sich das Studium der Schule von Athen von Raphael zu Nutzen machte. In der Sammlung Ercolani zu Bologna war ehedem eine Madonna mit dem Kinde, welchem sich der Hl. Johannes nähert, St. Joseph und andere Heilige zur Seite, in der Luft ein Chor von Engeln, im Hintergrunde Landschaft. Das Ganze ist von grosser Tiefe und Wärme der Färbung; die heiligen haben in Charakter und Gewandwurf ganz das Edle, Grandiose der unteren Bilder Rafael's. Dieses 8 Fuss hohe und 7 Fuss breite Bild ist jetzt in der Sammlung des Hrn. Edward Solly zu London. In der k. Gallerie zu Dresden führt ebenfalls ein grosses und herrliches Bild den Namen des Bagnacavallo. Es zeigt die Madonna mit dem Kinde in einer Glorie auf hellen Wolken, unten St. Geminianus, St. Petrus, Paulus und Antonius, hohe, ernste Charaktere, eines der schönsten Werke des Meisters, noch etwas grösser als das obige bei Solly. Im k. Museum zu Berlin ist ebenfalls ein grosses Gemälde, drei Heilige schlicht neben einander gestellt, voll einfacher, wenn auch nicht grossartiger Würde, und mit jenem Ausdruck der Milde in den Köpfen, welcher dem Franziskaner eigen ist. Das berühmte Bild in Dresden hat P. Lutz gestochen, als Gegenstück zum heil. Franciscus von Correggio. Im Recueil de Mr. Crozat ist St. Paulus von der heil. Barbara und einer andern Heiligen umgeben, oben eine Engelflorie, von P. A. Robert radirt, und von Nikolaus le Sueur in Holz geschnitten. A. Carracci stach eine heil. Familie in halben Figuren, Maria hält das Jesuskind auf dem Schoosse, welches den kleinen Johannes küsst, links ist Joseph, rechts die heil. Catharina. In Mulvvari's Werk sind zwei nachgeahmte Zeichnungen: zwei mit einander gehende Figuren, und vier Heilige. Das Bild in der Gallerie zu Bologna ist von G. Ascoli für die Pinacotheca di Bologna gestochen. Ramenghi, Scipione, der ältere dieses Namens, Sohn des Ghigin, war ebenfalls Maler, und Bagnacavallo zubenannt. Er hielt sich um 1550 in Ferrara auf. Ramenghi, Giovanni Battista, Maler, Bartolomeo des ältern Sohn, hatte ebenfalls den Beinamen Bagnacavallo, aber nicht das Verdienst des Vaters. Er huldigte dem sinkenden Geschmacke seiner Zeit. In Rom war er Gehülfe Vasari's bei dessen Arbeiten in der päbstlichen Kanzlei, und später ging er nach Frankreich, um in Fontainebleau an den Werken Primaticcio's Theil zu nehmen. Nach seiner Heimkehr wurde er in den Rath der Dreissig gewählt, und mit andern Stellen beehrt. Auch trug er mit Haibolini viel zur Freistellung der Malerei bei. Starb 1601 in hohem Alter. Vielleicht hat A. Carracci die im Artikel des älteren Bart. Bagnacavallo erwähnte heil. Familie nach diesem Künstler gestochen. Ramenghi, Bartolomeo, Maler, der Sohn des älteren Scipione, genannt Bagnacavallo, war im Fache der Ornamentenmalerei berühmt. Blühte um 1578. Ramenghi, Scipione, genannt Bagnacavallo, der jüngere dieses Namens, war des älteren Giovanni Battista's Sohn. Er malte.

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