Raidel, H. F.

Raidel, H. F., Maler und Kupferstecher , blühte um 1650 zu Augs- burg. Seinen Meister kennt man nicht, auch Malereien dürften wenige von ihm bekannt seyn. Die nach ihm gestochenen Bildnisse sind wahrscheinhch nach Gemälden ausgeführt. In Italien , und auch in Rom , zeichnete der Künstler Landschaften und Ruinen,

deren er selbst einige radirt hat. Von Historischem findet sich we- nig von ıhm. 2 /

  1. St. Maria in Araceli, ein dem Evangelisten Lucas beigelegtes Bild zu Rom, die Madonna allein , ohne Jesuskind. Selten,

  2. Ein Fries mit drei Büsten von Rubens, Ambach und Ossenbeck,

  3. Eine Folge von ganz kleinen Blättern, welche Militärs mit Frauen paarweise vorstellen, wenigstens 6, und seltene Stücke.,

  4. Eine Folge von italienischen Landschaften mit Ruinen und

Figürchen , sehr geistreich in Callot's Manier radirt, wenig- stens 9 Blätter, in 32. Sehr selten.

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