Radan, Salah

Radan, Salah, Prinz von Java, hat ein bedeutendes Talent für Ma- lerei, und muss somit unter den Künstlern des 10. Jahrhunderts seine Stelle finden. Er malt Landschäften, Seestücke und Jagden auf Löwen und Tiger, und um den Kreis seiner Darstellung so weit als möglich zu ziehen, unternahm er auch Reisen nach Europa . Im Jahre 1840 hielt er sich einige Zeit in Dresden auf, und da brachte er damals einen Seesturm und eine Löwenjagd zur Aus- stellung, die beide mit grossem Beifall geschent wurden. Von er- sterem Bilde sagt Quandt im Kunstblatte § 328: man sehe an der Wildeheit, Grösse und Macht, dass es die von Passatstürmen auf- gewühlten Wogen des Weltmeeres seien, und Seite 1091 desselben Blattes heisst es: dass die Löwen- und Tigerjagden unstreitig das für Radan Salah günstigste Genre seien, indem seine Kunst hierin eben so national - eigenthümlich als keck und naturgetreu ist. Ge- genwärtig befindet sich dieser Prinz wieder im Vaterlande,

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_mYbrAAAAMAAJ