Rabuel, Johann Georg

Rabuel, Johann Georg, Kupferstecher , geb. zu Wien 1764, er- lernte in seiner Jugend das Vorgeben, und machte sich 17 zu München als Bürger ansässig; allein er übte sich auch im Zeich- nen, und brachte es endlich so weit, dass der berühmte Kupfer- stecher Müller in Stuttgart sich seiner annahm. Jetzt entwickelte sich sein Talent in kurzer Zeit, und schon seine ersten Grabsti- chelarbeiten verriethen ungewöhnliche Reife. Von Stuttgart aus be- gab er sich nach Berlin , und zuletzt reiste er zur weiteren Ausbil- dung nach Paris , da König Maximilian von Bayern dem Künstler eine Pension verlieh. Er war da Schüler von Desnoyers. Seine Blätter sind nicht zahlreich, immerhin aber schätzbar.

  1. Ludwig Carl August, Kronprinz von Bayern, nach Keller- hofen, kl. fol. Im frühen Drucke ohne Schrift,
  2. Wolfgang Dillis, k. b. Oberforster, nach demselben; ebenda.
  3. Zwei kleine Madonnenbilder, nach Rafael, 1805.
  4. Zwei kleine Kinder, halbe Figuren, nach van Dyck, kl.
  5. Ein Studienblatt nach Edelinck.
  6. Zwei Blätter mit antiken Büsten und Medaillen.

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