Quitischreiber, Christian, Zeichner, Bildhauer und Medailleur , besuchte die Akademie der Künste in Berlin , und begab sich dann zur weiteren Ausbildung nach Wien, wo er die grössere Zeit sei- nes Lebens hinbrachte. Dieser, im Theoretischen so wie im Prak- tischen der Kunst gleich erfahrene Künstler verband sich 1810 mit J. Alt zur Herausgabe von Donauansichten, vom Ursprunge bis zum Ausflusse in's Meer, die bei A. Kunike in Wien im Steindrucke erschienen. Diese Sammlung wurde 1828 in 140 Blättern vollendet.
Er wurde um 1770 geboren, und an der Akademie der erwähn- ten Stadt zum Künstler herangebildet. Er hatte sich schon gegen Ende des vorigen Jahrhunderts vortheilhaft bekannt gemacht, na- mentlich durch seine Büsten, Medaillons, und durch kleinere Sta- tuen, lauter Werke, die mit seinem Geschmacke behandelt sind. Ein gerühmtes Werk (1819) ist die Statue des Dichters Oehlen- schläger, colossal im Geiste der Antike gehalten. Man rühmte die Ähnlichkeit der Person, und die zarte und geschmackvolle Be- handlung. Eine frühere, lebensgroße und ebenfalls sehr ähnliche Büste, ist jene des Major Schill in Husaren-Uniform, welche in mehreren Abgüssen existierte, so wie jene des Generals Lestoc. Quittschreiber war Mitglied der Akademie in Berlin.
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