Quillier, J. P.

Quillier, J. P., Kupferstecher, ein jetzt lebender englischer Künst- ler, der schon seit mehreren Jahren durch treffliche Blätter bekannt ist, von denen er wenige in Linie, die meisten in englisch-französi-

Darunter erwähnen wir folgender:

  1. Daniel O'Connell, in schwarzer Manier, 1829.
  2. Sir W. Russel at the battle of Zutphen, nach Cooper. Im ersten Drucke vor der Schrift 14 fl.
  3. Rembrandt's Ship-Builder and his wife, für das englische Galleriewerk: The Royal Gallery of Pictures etc., London 44 fl.
  4. Departure of the Israelites from Egypt, nach Roberts. (Preis 28 fl.)
  5. The Deluge, nach Turner 1839, Preis 18 fl.
  6. Un naufrage devant le fort rouge de Calais, nach Clarkson Stanfield, Preis 10 Thl.
  7. The village school in repose, nach Richter.
  8. Village school in uproar, das Gegenstück, jedes 8 fl.
  9. The fish market, nach Bonington. Preis 14 fl. Quinault, Maler zu Paris , fing um 1819 an sich öffentlich bekannt zu machen, und lieferte von dieser Zeit verschiedene Landschaften mit historischer Staffage. Er besuchte auch Italien , dies um 1823.
  10. eine Person mit Quellinus. Quinault, Kupferstecher , lebte im 17. Jahrhundert zu Paris. Er stach nach Zeichnungen von J. Silvestre u. A. Quincau, J., Zeichner und Kupferstecher, arbeitete zu Anfang des 18. Jahrhunderts in Amsterdam . Quinet, ein französischer Kunstverleger des 16. Jahrhunderts, und vielleicht selbst Künstler . Mit Quinet exc. ist das Bildniss des Kunsttischlers A. Billant bezeichnet. Siche auch den folgenden Artikel. Quimetius, Aegidius, Zeichner oder Maler, der in den Niederlanden gelebt zu haben scheint. Ph. Galle stach 1572 nach ihm vier Blätter, welche die vier Zeitalter vorstellen, die mit lateinischen Aufschriften, und mit dem vollen oder abgekürzten Namen des Zeichners versehen sind. — Dieser Künstler könnte Gilles Quimet heissen, und mit dem Obigen Eine Person seyn. Quinkhard, Jan Mauritius, Maler, wurde 1698 zu Rees bei Cleve geboren, und von seinem Vater, der sich in Cleve niedergelassen hatte, in den Anfangsgründen der Zeichenkunst unterrichtet, bis sich A. van Boveneu seiner annahm. Später kam er zu Ch. Lubinsky und zu N. Verkolje, endlich aber liess er sich zu Amsterdam als ausübender Künstler nieder. Er hatte da den Ruf eines verzüglichen Bildnismalers, und er verdient auch unter den Künstlern seiner Zeit immerhin grosse Achtung. Er war ein guter Zeichner und ein trefflicher Colorist, und hatte auch im Technischen der Malerei ungewöhnliche Fertigkeit. Die Stoffe und die Perücken wusste er besonders herauszuguziehen, doch erscheinen diese Zopfstücke etwas steif. Jakob Houbraken und Tanje haben mehre reiner Bildnisse gestochen. Die Portraite des Hb. van Hoorn und seiner Gattin Jacoba Selstede, von Quinkhard gemalt, gehören zu den Hauptblättern Houbraken's. In der 1762 zu Amsterdam erschwerten Sammlung des Herrn Wierman war von ihm auch ein

Folgendes kräftig und breit radirtes Blatt legen einige diesem »

Künstler bei, es könnte aber auch von Julius Quinkhard seyn; Ein Mann mit dreieckigem Hut am Tische sitzend spricht mit

der vor ihm sitzenden Dame, welche im Profil und blossen

Haupte ist. Nalbe Figuren, oben links: J. Q. fec, 4, Selten,

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