Quellinus oder Quellijn, Arthus

Quellinus oder Quellijn, Arthus, Bildhauer und Architekt, wurde 1600 zu Antwerpen geboren, und daselbst in den Anfangs- gründen der Kunst unterrichtet, worauf er nach Italien sich begab, um zu Rom unter Leitung des berühmten F. Fiamingho den wei- teren Studien obzuliegen. Hier erhielt Quellinus in der Schilder- kunst den Beinamen Arborus, vermutlich wegen seiner kräftigen Körpergestalt. Nach seiner Rückkehr wurde er in Dienste der Re- gierung gezogen, und besonders bei der Ausschmückung des Amster- damer Rathhauses gebraucht. Er fertigte bei dieser Gelegenheit viele Statuen, Basreliefs und Zierathen, die allgemein bewundert wurden, so wie man denn überhaupt jenes Rathhaus als ein Meisterstück erklärte. J. H. Quellinus hat die Bildwerke gestochen. Das Todes- jahr des Künstlers kennt man nicht; er scheint aber nach 1670 nicht lange mehr gelebt zu haben. Der Dichter Vondel nennt ihn das Licht der Bildhauerei seiner Zeit und Artus Fidias, Placitius I. 509. Stokade hat sein Bildniss gemalt, und in de Bie's Gulden Kabinet ist es gestochen. Auch Hubert Quellinus hat sein Bildniss in ovaler Einfassung mit Guirlanden gezeichnet und gestochen. Ein anderes von 1662 ist von R. Collin, bezeichnet: Aetatis suae 53.

Halbe Figur im Mantel. C. Lauwers stach dessen Bildniss nach J. de Duyl's Zeichnung. ; ;

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