Quaglio, Giulio

Quaglio, Giulio, Historienmaler , der Sohn des obigen Künstlers,

Qu

wahrscheinlich jener Giulio Quaglia, dessen Lanzi nach C. G. Re- naldi's (Della pittura friul, saggio istor. Udine 1706 und 08) er- wähnt. Lanzi nennt diesen Quaglia „einen Comasker", worunter auch ein Mann aus dem Gebiete von Comb verstanden werden kann, und von Laino in der Nähe des Comersees stammen die unten erwähnten Quagliv, deren Namen in Italien häufig Quaglia geschrieben wird. Der jüngere Giulio war als Wandmaler be- rühmt, wie wir im Artikel „Giulio Quaglia" bereits bemerkt ha- ben, und zahlreiche Bilder findet man zu Udine und in andern Gegenden Friauls. Da malte er um 1603, noch in jungen Jahren, und später ging er nach Deutschland , zunächst nach Wien. Auch im Dome zu Laibach sind Fresco- und Altarbilder von ihm, die er von 1704 an ausführte, und mit dem Namen Julius Qualeus be- zeichnete. Zeitweise kehrte der Künstler wieder nach Laino zu- rück, wo er um 1720 gestorben seyn soll.

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