Pussinger Matthias, Maler von Rottenbuch in Oberbayern, er- lernte die Anfangsgründe der Kunst bei Michel Pussinger, einem Verwandten, der in Oesterreich lebte, und fand dann an Baron von Flugi in Meran einen Gönner, der ihn nach Venedig schickte, um in der Schule des C. Lotto sich weiter auszubilden. Später ging er auch nach Rom , und nach seiner 1682 erfolgten Rückkehr ließ er sich in Meran nieder, von wo aus sich sein Ruf weithin ver- breitete. Es finden sich zahlreiche Altarbilder von ihm gemalt, zu Meran, Bruneck, Bozen, Neustift bei Brixen, wo 13 Bilder sein Werk sind, zu Wilaau, Marienberg etc. Auch Staffeleibilder und Porträts malte der Künstler. Im Ferdinandeum zu Innsbruck bietet man eine Darstellung des heiligen Abendmahls. Diese seine Werke verrathen eine sehr geübte Hand; viele aber sind in den Schatten zu sehr nachgedunkelt.
Pussinger erreichte ein Alter von 80 Jahren. Im Jahre soll er gestorben seyn. Der Verfasser des Tiroler Künstler-Lexikons glaubt, dies sei später erfolgt.
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