Pupini, Anton, Maler, ein Niederländer von Geburt, gehört zu den zahlreichen fremden Künstlern, welche Philipp II. nach Spanien berief, und den dieser Fürst in den Niederlanden selbst kennen gelernt hatte. Seine Werke sind wahrscheinlich in dem Brande des Schlosses Pardo zu Grunde gegangen. Philipp legte Pupiner's Werken einen grossen Werth bei, und setzte dem Künst- ler einen jährlichen Gehalt von 350 Thalern aus, was aus einer vorhandenen Urkunde von 1556 erhellet. Im Jahre 1562 findet man den Künstler im Pardo malend; dann aber ward er im Mai des folgenden Jahres auf neun Monate beurlaubt, um in sein Vater- land zu reisen und ein in Löwen befindliches berühmtes Altar- blatt zu copiren. Ob nun Pupini nach Ablauf seiner Urlaubszelt nach Spanien zurückgekehrt sei, ist unbekannt.
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