Prechenfelder, Jordan, auch Prachenfelder, Pirkenfelder, Preck- henfelt und Meister Jordan genannt, Bildhauer, einer der vor- züglichsten bayerischen Künstler des 16. Jahrhunderts, von welchem aber Lipowski und andere keine Kunde hatten. In der frühern Zeit seines Lebens arbeitete er in Augsburg für die Fugger, die mit seinen Statuen, zahlreichen Büsten und anderen Werken
in Marmor und Erz ihre Paläste und Schlösser zierten. Auch zur
Zierde der öffentlichen Brunnen der Stadt fertigte er Figuren von
Menschen und Thieren. Auf einem solchen Brunnen sah man von
ihm eine steinerne Statue mit sechs Kindern.
Später kam Prechenfelder in Dienste des Herzog Wilhelm nach München, wo er die von diesem Fürsten damals erbaute, jetzt sogenannte Herzog-Maxburg mit verschiedenen Werken zierte. Wann er nach München gekommen, ist unbekannt; aus dem Zunftbuche jener Stadt geht aber hervor, dass Prechenfelder schon vor zünftig war. In diesem Jahre pachtete er den Hans Aubin- ger auf sechs Jahre. Im Jahre war er Führer, und starb der Künstler.
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