Prato, Francesco dal

Prato, Francesco dal, Goldschmied und Maler von Caravaggio , erlernte anfangs die Zeichenkunst nur insofern sie einem Gold- arbeiter nothwendig ist, fing aber endlich auch an, im Malen sich zu üben, da ihm Frac. Salviati (Rossi) hierin Anleitung gegeben hatte. Er arbeitete in Florenz und zu Brescia , es dürften sich aber an beiden Orten wenig Werke von ihm finden. In der Kirche St. Francesco zu Brescia ist ein Gemälde, welches die Vermählung

; der heil. Jungfrau vorstellt, bezeichnet: Francesco da Prato Cara- vajensis opus 1547. Vasari nennt unter seinen Gemälden jene mit Christus in der Vorhölle und der Schlangenplage besonders schön. r Vasari sagt im Leben des B. Bandinelli, daß da Prato eine Schaumünze mit dem Brustbilde Papst Clemens VII. und auf der Rückseite die Geißlung Christi dargestellt, womit Bandinelli dem Papste ein Geschenk gemacht habe. Dieser F. da Prato starb 1562. Ticozzi macht zwei Künstler aus ihm, wahrscheinlich weil Vasari ihn einen Florentiner nennt. Den Florentiner macht Ticozzi zum Tauscharbeiter, der bei Ciec- chino Salviati, seinem Freunde, auch die Malerei gelernt haben soll. Prato, Girolamo da, Goldschmied und Niello-Arbeiter, ein be- rühmter Künstler, der um die Mitte des 16. Jahrhunderts arbeitete.

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