Pozzi, Andrea Cav.

Pozzi, Andrea Cav., Historienmaler zu Rom , wurde gebo- ren, und in der erwähnten Stadt zum Künstler gebildet. Er wid- mete sich ausschliesslich der Geschichtsmalerei, besonders der Dar- stellung heiliger Gegenstände, welche öfter in echt kirchlichem Style behandelt sind. Doch malte Pozzi auch einige Bilder aus der alten römischen Geschichte und Mythe, die ebenfalls von ho- hem Werthe sind. Eines seiner Hauptwerke für die Stadt Came- rino gemalt, stellt die heil. Jungfrau mit S. Venanzio und S. Emi- dio dar. Dieses Gemälde gab die Hauptveranlassung zu einer Schrift, welche 1832 zu Rieti unter folgendem Titel erschien: Di- vani di argomento sacro del Cav. A. Pozzi etc., par Salvatore Fanchini. Sie enthält einen Brief des Cav. Angelo Maria Riceci, in

welchem dieser von einigen Gemälden Pozzi's, und namentlich

von dem oben genannten spricht. In einer Capelle von S. Maria Rotonda zu Rom malte er 1820 die Marter des heil. Stephan, eben- falls ein gerühmtes Werk. Ausser den Kirchenbildern sieht man von ihm auch Gemälde in Pallisten und Cabinetten; in Zeichnung, Ausdruck und Harmonie der Farbe alle höchst lobenswerth, Ca- valiere Andrea Pozzi bekleidete mehrere Jahre die Stelle eines Präsidenten der Akademie von St. Luca in Rom. Pozzi, Padre Andrea, .. P. A. Pozzo. Pozzi, Antonio, Bildhauer, der Sohn des Francesco Antonio, wurde 1702 zu Frankfurt a. M. geboren, und von seinem Onkel Massi- miliano unterrichtet. Hierauf unternahm er verschiedene Reisen in Deutschland , Frankreich und Italien. In Dossau fertigte er die grossen corinthischen Capitäle und verschiedene Zierathen an der Fagade des Hoftheaters, endlich aber unterbrachen die Kriegsjahre seine artistische Laufbahn. Er trat in die Reihen der Vaterlandsvertheidiger, und erwarb sich durch seine Tapferkeit die goldene Medaille. Später kam Pozzi nach Mannheim zurück, arbeitete noch einige Jahre bei seinem Onkel, und starb daselbst 1829. *) S. 533 u. A. 404 POZZI, Giovanni, Zeichner von Brescia, vielmeckr ein Kunstliebhaber, der besondere Geschicklichkeit besass, Bilder verschiedener Mei- ster mit der Feder nachzuzeichnen. Dem Kaiser Leopold I. über- reichte er ein ganzes Buch, wofür ihn dieser mit einer goldenen Kette belehnte. Starb zu Brescia 1688 im 50. Jahre.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_mYbrAAAAMAAJ