Pontins, nach L. Robert

Pontins, nach L. Robert, 1838, qu. imp. fol.

  1. Das Fest der Madonna dell' Arco, La fête de la Madonne

de l'Arco, nach L. Robert, qu. imp. fol.

  1. Die Fischer. Les pêcheurs, nach L. Robert, qu. imp. fol.

  2. Der Improvisator. L'Improvisateur, nach demselben, qu. imp. fol.

Diese vier berühmten Blätter nach berühmten Bildern des unglücklichen Léopold Robert erschienen im Verlage von Rittner et Goupil, im Subscriptionspreis jedes zu 60 Fr.,

im Ladenpreis 80 Fr. Im ersten Druck sind diese, Pracht- blätter vor der Schrift, und vor der Ueberarbeitung in Aqua-

tinta, Das letztere Verfahren hat seiner geistreichen Aetzung geschadet, weil dadurch die Töne und Schatten etwas hart erscheinen. Dies soll auch die Ursache seyn, dass die Ab- drücke bald an Güte abgenommen haben. Über die Ge- mälde siehe L. Robert. 9) Le Lieutenant-général reçoit le 1er rég. hussards, nach A. Scheffer's Bild in der Gallerie zu Versailles in Stahl gesto- chen, für Ch. Gavard's Gal. hist. de Versailles 1841, fol. 40) Die Blätter in der Galerie Aguado, Choix des principaux tableaux de la galerie du Marquis de las Marismas del Gua- dalquivir, par Ch. Gavard. Paris 1837 ff., gr. fol. Die erste Lieferung enthält von Prevost den heil. Hieronymus nach Ribera, radirt und in Aquatinta, die vierte Lieferung den Tod des heil. Franz nach Correggio. 11) Le bon ménage, nach Pigal, gr. fol. Preis 8 Thl. 12) Le mauvais ménage, nach demselben, das Gegenstück. Über diese gute und schlechte Wirthschaft spricht sich das Kunstblatt von 1836 tadelnd aus, indem der Gegenstand, als der Malerei unwürdig, nicht in das Bereich der Kupfer- stecherei gezogen werden darf. 13) La Musique, musizierende Affen, nach Descamps in Aqua- tinta gestochen, qu. fol. 14) La Cuisine; eine Boule-Dogue, das Gegenstück, beide mit grosser Gewandtheit in Aquatinta gestochen, besonders die Affen mit grosser Treue dargestellt. Die Dogge ermangelt des Reliefs. An der Arbeit hatte auch Tavernier Theil. Prevost, Constantin, Genremaler zu Paris, ein jetzt lebender Künstler, der sich um 1827 zuerst bekannt machte durch verschie- dene Bilder, welche häusliche Scenen u. A. darstellen. Im Jahre 1831 begab er sich zur weiteren Ausbildung nach Italien, machte sich aber auch in Rom bald bemerklich. Seine Gemälde sind geist- reich in der Composition, von kräftiger Färbung und mit Sicher- heit behandelt. Prevot, s. Prévost. Prey, J. Z., Maler, wurde 1744 zu Prag geboren, und daselbst in den Anfangsgründen unterrichtet, kam aber in seinem sechzehnten Jahre nach den Niederlanden, wo er viele Jahre verlebte, und den Aufenthalt daselbst nur durch einige Reisen unterbrach. In frü- herer Zeit malte er einige Zimmer im kaiserlichen Schlosse zu Pressburg, dann malte er für das kaiserliche Hoftheater in Wien einige Dekorationen, zu Dresden und in Frankfurt etliche Bild- nisse, und zuletzt ließ er sich in Rotterdam haushalblich nieder. Er befasste sich jetzt grösstentheils mit dem Unterrichte im Zeich- nen, in der Perspektive und in der Baukunde. In den Kunstsamm- lungen findet man Zeichnungen von diesem Meister. Lebte noch um 1815. Preyer, s. Prey. Preyer, Gustav, Landschaftsmaler, wurde 1801 zu Mermelskirchen in den preussischen Rheinlanden geboren, und nach vollbrachten Vorstudien auf der Akademie in Düsseldorf zum Künstler herange- bildet. Seine Neigung zog ihn zur Landschaftsmalerei, und dass er Beruf dazu hatte, zeigen mehrere sehr gelungene Bilder. Im

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