Pforte, an deren Schwelle zivei' Männer sichtbar sind'

Pforte, an deren Schwelle zivei' Männer sichtbar sind', um

die Proportion, der Statuen anzudeüten. Dieses Blatt ist: sehr

eifrig gestochen, angeblich nach Rafael's Zeichnung Ohne Onogramm. H. 12 Z., Br. 9 Z.

Portraite. 374) (493) Papst Leo X., Büste in einem Medaillon: i im Profil nach' rechts stehend. In der Einfassung: LEO X, PONT.

MAX, Aus der besten Zeit des Stochens, ohne Zeichen. H. 3 Z., Br. 1 Z.9 L.

  1. (404) Papst Adrian VI, Das Gegenstück. ADRIANVS SEXT. .. ‘. ; P. MAX.- Rechts unten ‚in der Kcke 'steht der' Buchstlh'e M.

  2. (495) Constantin - der' 'Grosse zu l"ferde, vor und' hinter dem : Pferde- ein Bäumchen. :In der Einfassun S'&N'I'INVS .

| IN .XPO . DEO . FIDELIS . IMPERA etc In Francia's v 3 Werks!nt; er nach einer Medaille gestochen. Durchmessor 3 Z., 2

3'Z'Z) (406) Rafael' Sanzio, in den 'Manteel und über zwei

Stufen am Boden sitzend und über 'ein Bild nachsinnend,

”' . zu welchem ‚die Leinwand Pinsel und Palette schon bereit

liegen. Dieses sehr schöne und eben so. ‚seltene Blatt ist ohne

  • Zeichen. H. 5 Z., 2 L., Br. 3 Z. 11 L., In der Stengel'schen Auction 34 fl. 12 kr,

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spannte Leinwand links an der Stufe lehnt. Die eine, gut gestochen, ist in gleicher Grösse, die andere kleiner, nur 23 Z. 10 L: 1' 4" hoch und 3 Z. 1 L. breit.

  1. (407) Kaiser Carl V. in seiner Jugend, Büste mit dem Hut in einem Medaillon. CARLO CAES, AVG. GER. ISP. IMP. PR. Vasari erwähnt dieses Blattes, und man glaubt, es rühre von Marc-Anton her. H. u. Br. 5 Z. 4 L.

  2. (498) Octavio Farnese, Herzog von Urbino, Büste mit Ci- rasse, im Medaillon. OCTAVIVS.FRAN. DVX, Man legt dieses Blatt dem Raimondi bei, es ist aber sehr zweifelhaft. H. 5 Z. 10 L., Br. 4 Z. 6 L.

  3. (501 — 512) Die 12 ersten römischen Kaiser, in einer Folge von 12 Blättern, deren Vasari erwähnt, als Werke des Marc- Anton. Sie sind ohne Zeichen, aber mit dem Namen des dargestellten Kaisers versehen. H. 6 Z. 6 L., Br. 5 Z. 9 L.

Die ersten Abdrücke sind ohne Nummern,

Die zweiten sind links ausserhalb des Plattenrandes nume- riert, nur das erste Blatt zeigt die Nr. 1 links unten in- nerhalb des Randes.

    1. Julius Cäsar: Divo Julio,
    1. Octavius Cäsar Augustus: Caesar Divi F.
    1. Tiberius: Ti Caesar Divi Aug. F. Augustus Imp. VII.
    1. Claudius: Ti Claudius Caesar Avg. P. M. Tri- b. P. Imp.
    1. Nero: Imp. PP. Nero Claud. Caesar Avg. Ger. P. P. Imp. Trib. Pot.
    1. Galba: Ser. Galba Imp. Caes. Aug.
    1. Otho: Imp. Otho Caes. Aug. Trib. Pot.
    1. Vitellius: Vitellius. German. Imp. Aug. P. M. Trib. Pot. P. P.
    1. Vespasian: T. Caes. Vespasian Imp. Trib. Pot. Cons. II.
    1. Titus: Imp. T. Caes. Vesp. Aug. M. Trib. Pot. P. P. Cos. VII.
    1. Domitian: Imp. Caes. Domitian Aug. Germ. Cos. XI.
    1. Nerva: Imp. Caes. Nervae Traiano Aug. Ger. P. P. M. Trib. Pot. Cos. V. P. P.,
  1. (513) 13. Pietro Aretino, Poet, halbe Figur en face, von Titian gemalt. Rechts in halber Höhe am Plattenrande das Zeichen. Am Rande steht: Petrus Arretinus Acerrimus Virtutis et Vitiorum Demonstrator., Non Manus artificis Magis Dignum Os Ping- gere, Non Os Hoc Pingi Poterat Nobiliori Manus. etc. H. 6 Z. 11 L. mit 1 Z. Rand, Br. 5 Z. 6 L.

Dies ist das vorzüglichste von Raimondi's Bildnissen, aber eines der seltensten Blätter, welches oft in den reich- sten Cabineten fehlt.' In den zweiten retouchierten Abdrücken fehlt das Monogramm, und die weissen Blicke in den Aug- äpfeln sind zugedeckt. Später wurde die Platte noch einmal

Anbei Kennert unwiderleglich das echt.

Es wurde ein guter Abdruck mehrerblätter abgedruckt.

  1. |514) Die Reiterstatue des Mateus Aurelius; am Piedestal:

Im A. d. S. Jo. Lat. Inm. lobem. da.cheu. Dieses

Blatt stach Raimondi bald nach seiner Ankunft in Rom.

  • „750 10 Los. Br. 5-Z. 4 Bitle. Innevnnd. illem.
  1. |516) Papst Julius III. Büste; im Profil nach „der

Bandrolle“ oben: JVLIVS IL PP. MAX. Ohne Zeit.

vA. Br. 73.

J J

Raimondi, Donna; die Gattin des Marc. Anton. zu haben

Kupfer gestochen haben, wie Raimondi und sein Vermögen,

Es ist kein Blatt auffinden können, welches mit einiger Wahr-

scheinlichkeit dieser Donna Raimondi zugesprochen; wer

Raimondi Ehefrau, Arletto von Cremona. lebte in der zweiten

Hälfte des 15. Jahrhunderts, noch um 1490. Von seinen Arbeiten

glaubt man wenig bekannt zu sein. Er schuf auch Gemälde.

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