Pye, J.

Pye, J., die Ruhe in Ägypten .

Schenk, P., die Nymphen im Bade.

Schürer, Landschaft mit Nymphen.

Vaillant, W., Christus am Ölberge von Engeln Mezzolinto; die Verkündigung der Hirten.

Vasseur, C. le, die Freuden der Satyr.

Verendrpent, les baigneuses Flamandes, badende N. unter einer Höhle; la Masure, badende Mädchen be- Mauerwerk, das Gegenteil.

Weisbrod, die Spuren altrömischer Denkmäler, gezogen von le Veau vollendet.

Poelenburg hat selbst Blätter radiert, die mit C. P. oder bezeichnet seyn sollen, so wie auch dessen Gemälde und ihm gestochenen Blätter die Buchstaben C. P. tragen. Die zwei der folgenden Blätter sind in der Geschichte des k. stich-Cabinets zu Copenhagen von B. v. Rumohr und Th. geschrieben, S. 83 u. 84.

  1. Rechts eine römische Ruine, ganz vorn Säulentrüm- mer auf dem Boden, und gegen die Schattenmasse der Rui- ne filirt sich eine helle Figur. Zur Linken, im Mittel- grund, sicht man auf antikem Mauerwerk ein ländliches Ge- biet, wo der Grund sich verflacht, ein Paar sehr flüchtig an- gedeutete Figuren, und darüberhin leichte Andeutungen von Gebirge. Geistreiches Gekritzel von schwacher Act- der beleuchteten Fläche des Mittelgrundes. Zur dem Unterrande nahe: C. P. Dieses vortreffliche Blatt terscheidet sich, nach v. Rumohr, durch eigene durch unmittelbare Anschaulichkeit der Absicht auch muthwilligsten Spielungen der Nadel, von den Radier- des Bronckhorst nach Poelenburg, mit welchen es auf keine Weise zu vermengen ist.

Es haben auch noch ein Paar andere Blätter, die dem Bronkhorst zuschreibt, etwas Eigenes, doch kräftiger radiert, als obige Blatt, selbst für Bronkhorst stark. Das eine dieser Blätter (B. No. 14.) stellt eine der alten Mauer, Roms dar, und rechts wird besond- abgebrochener Thurm sichtbar; das andere (B. No. 2) sich eine Ruinen, im Vorgrunde bei einem Erdhaufen änter.

  1. Allegorisch-historisches Blatt, vielleicht für ein An- buch der Gesellschaft Jesu bestimmt. Rechts kniet ein auf dem Polster, und vor ihm auf Büchern ist seine Hinter ihm steht ein Engel, der die rechte Hand zur Jungfrau erhebt, welche auf einer Wolke, von Buge- Cherubsköpfen eben, herankommt. Sie hält das Hälfte schwebende Jesuskind, welches Arme und Be- der Art ausbreitet, dass solche in den es umgebenden schen Stern passen. Vorn ist eine stattliche Architektur

durch die offene Thür der Querwand blickt man auf die Landschaft. Im weißen Unterrande ist in der Mitte zweier Sterne ein Wappen, und unter der knienden Figur, halb im Dunkel, sieht man die verschlungenen Buchstaben C. P. Die Andeutung der Formen, besonders der kindischen, der Gewänder, und überhaupt jegliches nicht überarbeitete, lässt nach v. Rumohr über die Originalität und Abkunft dieses Blattes keinen Zweifel aufkommen. Höhe der Platte 12 Z. 2—3 L., Br. 7 Z. 4 L.

  1. Ein geflügelter Engel in halber Figur, in der Linken ein Schwert haltend, im Profil nach rechts gewendet, wo auf einer Wolke das Monogramm PL, steht, welches man dem C. Poelenburg zuschreibt. H 4 Z., Br. 3 Z. 10 L.

  2. Gruppen von Engeln und Cherubs in Wolken, in der Mitte unten nach links gerichtet drei der letzteren. Ohne Namen, ein höchst geistreich radirtes Blatt im Charakter von Episcopius, aber nach Frenzel (Catalog der Sammlung des Grafen Sternberg - Manderscheid III. No 1843) dem Poelenburg zuzueignen, H. 2 Z. 2 L., Br. 4 Z.

  3. Eine junge Frau zwischen zwei jungen Männern in freier Unterhaltung bei Wein und Confituren, nach links die Aus- sicht auf einen Garten, wo im Vorgrunde ein Buffet mit Gefäßen aufgestellt ist. Passons le temps mes chères etc., E. v. d. V. (Esaius van de Velde) inv. 1614. S. (Satyro?) Poelenburg fec. Schönes und seltenes Blatt von Frenzel in dem No. 3 genannten Cataloge beschrieben, kl. qu. fol.

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