Pottgiesser, Heinrich, auch Potgiesser geschrieben, Maler von Köln , ein geschickter Künstler, der aber wenig bekannt ist. Er malte Historien und Genrebilder im Charakter des J. J. de Graaf, mit keckem Pinsel und kräftiger Färbung. Seine Bilder sind stark, wenn sie nicht zuweilen dem Hendrik Pot beigelegt werden – da Potgiesser selbe ebenfalls mit H. P. oder dem abgekürzten Namen H. Pot. bezeichnet haben soll. In der herzoglich Leuchtsberg’schen Galerie zu München ist ein treffliches Bild mit lebendigen Figuren, den Besuch Alexanders bei Diogenes vorstellt; auch in der Galerie zu Schleissheim ist ein Bild von ihm. In der Sammlung zu Kaiserswerth war ein Gemälde, welches eine Frau mit dem Kinde an der Brust vorstellt, und den Mann, sich jammernd die Haare reibt. J. C. Huck hat dieses Bild veröffentlicht, unter dem Titel: The good Mother. Die Lebenszeit des Künstlers ist nicht genau bestimmt; Einige lassen ihn um 1699 arbeiten, Andere, wie Brulliot, rücken ihn bis 1641 hinauf, und verwechseln ihn so offenbar mit Heinrich Pot. Jedenfalls ist er früher als 1700 geboren.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_cvNRGQRp4uYC/