Potter, Jan

Potter, Jan, Maler, wurde 1615 zu Harlem geboren, wie man nach der Zeichnung von seinem eigenhändigen Bildnis weiß; Im Jahre 1611 reiste er nach England , wo seine Spur verschwindet. Potter malte Historien und wahrscheinlich auch Bildnisse.

Wyl, Hendrik, Maler, dessen Lebensverhältnisse unbekannt sind. Er malte in der Weise Teniers Bauerngesellschaften und ähnliche Darstellungen. In den Catalogen der Sammlung von Hort und Terwesten werden solche Bilder von ihm erwähnt. In anderen soll er den G. Dow nachgeahmt haben.

Dann haben wir auch ein Blatt, welches Nolpe oder Danckeris nach ihm gestochen hat. Er stellt einen alten, stehenden Bauer vor, in der einen Hand den Stock, in der anderen einen Becher haltend. Vielleicht ist das Original von ihm selbst; es gibt näm- lich auch eine Kopie davon.

Cock, Carl van, Bildhauer , wurde 1740 zu Dixmunde in Friesland geboren, und da er schon in früher Jugend mit Vorliebe in Wachs und Ton bildete, so ermangelten seine Angehörigen nicht, ihm auf der Akademie der Künste in Brügge jene Richtung zu ge- ben, in welcher er in der Folge zum Ruhme gelangte. Von Brügge zog er sich zur weiteren Ausbildung nach Paris , und nach einiger Zeit ging er zu gleichem Zwecke nach Italien . In Rom fertigte Poucie für das Hospitium St. Julian der Flämmländer eine Gruppe, welche die heil. Jungfrau vorstellt, wie sie dem Heiligen das Pilgerkleid reicht, ein gerühmtes Werk, welches durch Lon- sing’s Stich bekannt ist. Hier berief ihn Ferdinand IV. nach Nea- polis, um die Büsten des Königs und der Königin, dann dreier königlicher Kinder zu fertigen, und diese Porträts gelangen ihm so wohl, dass er sie für die Kaiserin Maria Theresia wiederholen musste. Nach seiner Rückkehr gewann er das Zutrauen des Prin- zen Carl von Lothringen, und liess sich zu Gent nieder, wo man in der Kirche viele Bildwerke von ihm findet. In der St. Jakobs- Kirche dieser Stadt sind die Apostel, mehrere Basreliefs und das Monument des Anatomen Paltfyn von seiner Hand, und in der Ca- thedrale die colossalen Statuen St. Peter’s und Paul’s, so wie das Mausoleum des Bischofs von Eersel in grandiosem Stil. In der Cathedrale zu Ypern ist eine schöne Statue der Hoffnung, die letzte

des Künstlers, welche über seinen Sarg gestellt wurde, Poucke starb 1800.

Er war correspondierendes Mitglied des französischen Instituts, Professor der Central-Schule des Departements Escaut, einer der Direktoren der Zeichnungs-Akademie, Ehrenpräsident und Direktor der Classe der Bildhauerei der Gesellschaft der Künste zu

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