Pothoven, Heinrich, Maler, wurde 1725 zu Amsterdam geboren und von F. de Bakker und Ph. van Dyck unterrichtet. Er malte Genrebilder und Porträts , und zeichnete sich besonders letztere aus. Er brachte verschiedene Beiwerke an, malte Seide , Samt , Spitzen, Teppiche u. a. sehr täuschend, wusste auch Nackte gut darzustellen, und überhaupt die menschliche Figur zu zeichnen und zu malen. In Waagenar’s Vaderlandsche Kunst- blättern sind mehrere Bildnisse nach ihm gestochen, theils nach eigenen Gemälden, theils nach Zeichnungen, die er nach Bildern anderer Meister machte. Houbracken hat diese Bildnisse gestochen. Bildnisse von L. W. van Merken und seiner Gattin N. S. Winter, dann jenes von S. Feitama, sind für deren Werke Titelkupfer gestochen. Pothoven arbeitete noch 1791; malte er das Bildnis des Professors Dav. Ruhnkenius, welches später H. Jonxis gestochen hat. Auch J. Volkema und Viohena haben Bildnisse nach ihm gestochen. Obiges Blatt kannte auch Bartels; er nennt aber den Künstler irrig Hubert und einen Irlande:
Pothoven lebte jahrelang in Amsterdam, begab sich aber später nach dem Haag, und starb daselbst um .
Dieser Künstler hat auch in Mezzotinto gestochen. Folgendes Blatt, welches mit einem Monogramm auf schwarzem Grunde versehen ist, legt ihm Brulliot bei.
Ein Alter, welcher im Buche liest, beim Scheine einer Kerze, die er in der Rechten hält, nach N. Verkolje. H. 4 Z. 8 L., Br. 4' Z.,
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