Post, Franz, Zeichner, Maler und Kupferstecher von Harlem, erlernte
die Anfangsgründe der Kunst von seinem Vater Johann, hatte aber
noch mehr seinem eigenen Fleisse zu verdanken. Er widmete sich
mit Vorliebe der landschaftlichen Darstellung, und desswegen reiste
er mit dem Grafen Moriz von Nassau nach Indien , und blieb
Jahre daselbst. Er zeichnete dort interessante Gegenden und
Orte, deren er später auch einige in Öl ausführte, gewann
noch größeren Seifall mit seinen Zeichnungen, die mit
Genauigkeit und Leichtigkeit behandelt sind. Seine Bäume, Mit-
zen u. s. w. fand sogar der Botaniker vortrefflich, und das
stach er in seinen Gemälden ausser der Neuheit der Ge
auch durch die Frische und Kraft der Farbe das Auge.
1681 starb der Künstler in seiner Vaterstadt.
Wir haben von ihm eine Sammlung kolorierter Ansichten
zu Brasilien und Amerika , die aber grösstentheils zu den Seltenheiten
gehören. Sie sind in folgendem Werke:
G. Barlaei rerum per octennium in Brasilia et alibi nuper
starum, sub praefectura illust. comitis J. Mauritii ete. historia.
Amstelodami ex typis J. Blaeu 1647. Mit 56 geistreichen
kolorierten Blättern von F. Post, Ansichten, Felder und Schlachten
etc. darstellend, gr. qu. fol., einige roy. qu.
Dieses Werk ist selten, da fast die ganze Auflage bei
Brande der Druckerei zu Grunde ging. Es kommen
einzelne Blätter vor.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_cvNRGQRp4uYC/