Porro, Girolamo

Porro, Girolamo, Kupferstecher und Formschneider , wurde um 1520 zu Padua geboren, nicht 1560, wie Heller in der Geschichte der Holzschneidekunst behauptet. Er fertigte die Holzschnitte zur Ausgabe des Orlando furioso, die 1548 zu Venedig erschien. Dann sind von ihm auch eine Menge Holzschnitte in Camillo Camilli’s Imprese degli uomini illustri, und 18 Bildnisse der Herzoge von Mailand im Sommario delle vite de Duchi di Milano, raccolto da Scipione Barbuo Sucino. Venet. 1574, fol. Seine letzte Arbeit sind vielleicht die Stiche in den funerali degli Antichi di Tommaso Por- cachi. Venezia 1574.

Dann rühmt man von ihm auch noch ein Blatt — doch wohl Kupferstich — welches Christus vorstellt, und die ganze Passion, nach dem Evangelium Johannis componirt, mit äusserst feiner Schrift. Ticozzi sagt, dass man in Parma ein Exemplar davon aufbewahre.

Dann steht der Name Porro auf einer Copie nach Dürer, die, mit dem gewickelten Kinde vorstellend, von der Original- seite genommen ist. Neben der links stehenden Tafel ist der be- zeichnete Name ganz fein geschrieben. H. 5 2.3 L., Br. 32 2. 6 L.

Eine Landschaft mit Ruinen, Reisenden und Pferden, nach D. Campagnola radirt, qu. fol.

Maso, Glasmaler von Cortona , Zeitgenosse des Wilhelm von Marseille. Er arbeitete mehreres in Toscana. Starb kurz vor .

Francesco, Maler von Mailand , ein Künstler , dessen La- tuada (Desc. della citta de Milano, ) erwähnt, ohne Zeitbe- stimmung, so dass er vielleicht nicht viel älter ist, als Latuada selbst. Er malte in S. Protasio alle Tenaglie das Hochaltarblatt, und in S. Simpliciano Architekturbilder.

Bononi, Ciro Maria Paridey Maler von Bologna, wurde 1704 geboren, und so wie sein um ein Jahr jüngerer Bruder Gio. Andrea Claudio von Valeriani in der Zeichenkunst unterrichtet. Ciro widmete sich dann unter F. Torelli und F. Monti ‚der Histo- rienmalerei, und sein Bruder wurde von S. Orlandi in der Archi- tekturmalerei unterrichtet. In den Kirchen Bologna’s sind Bilder von ihnen. Diese beiden Taubstummen starben nach 1770.

Corsel, s. Porcelius.

Codi, Maler, der in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in Augsburg arbeitete. Im Jahre 1469 malte er für das dortige Rathhaus einige Bilder, wofür er acht Gulden erhielt und seine Gesellen vier Groschen Trinkgeld. Stetten, S. 185.

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