Poppel, Johann Gabriel Friedrich

Poppel, Johann Gabriel Friedrich, Maler und Kupferstecher , wurde zu Nürnberg geboren, und an der unter Direktor A. Reindel blühenden Kunstschule daselbst herangebildet. Anfänglich dachte er sich ausschliesslich der Malerei zu widmen, worin er auch zu einer nicht unbedeutenden Stufe brachte, besonders in der landschaftlichen Darstellung, später entschied er sich aber mehr für den Kupfer - und Stahlstich , da er Gelegenheit

» bei Frommel in Karlsruhe sich mit dieser Technik vollkommen

men vertraut zu machen, und gegenwärtig gehört auch Poppel den ausgezeichnetsten Stahlstechern. Seinen Namen verhündel

russe Anzahl von schönen Blättern, die sich teils einzeln, teils in Prachtwerken vereinigt finden. Poppel lebt jetzt in Mün- chen und hält da ein Atelier, in welchem er außerordentliche Th keit entwickelt, indem der Künstler dem berühmten C. Mayr in Nürnberg und dem erwähnten Direktor Frommel mit dem gl lichsten Erfolge nacheifert.

Wir verdanken diesem Künstler malerische Ansichten aus berg, nach der Natur gezeichnet und in Stahl gestochen, mit zem erläuternden Texte von Dr. J. E. Lösch, in deutscher, zösischer und englischer Sprache. Nürnberg 1834 ff. 8 Hefte Moehrere Blätter findet man in der Sammlung von Originalag ten historisch merkwürdiger Städte Deutschlands, ihrer wichti Dome, Kirchen und sonstigen Baudenkmäler alter und neu- er Zeit, ein Prachtwerk, welches ebenfalls heitweise erscheint lieferte Poppel auch einige herrliche Stahlstiche mit A merkwürdiger Gebände und Ansichten aus München Bayern überhaupt, für eine Sammlung von malerischen dieses Landes, welche bei Franz in München heitweise ersc}

Von einzelnen größeren Blättern nennen wir unter ande- herrliche Ansicht des Schlosses von Hohenschwangau nach D. lio, und eine Waldgegund mit dem unglücklichen Mazeppa; in gr. 4, U, %. W.

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