Popp, Justus, Architekt von Regensburg, erhielt daselbst am königl. Gymnasium seine Schulbildung, befliss sich aber auch mit Vorliebe der Zeichenkunst , und wählte zuletzt die Architektur zur Hauptaufgabe seines Lebens. Er besuchte zu diesem Zwecke die königl. Akademie in München , um unter Professor von Gärtner seinen architektonischen Cursus durchzumachen, aber nach etlichen Jahren trat er in den königl. bayerischen Staatsdienst, und hatte Zunächst als Baucondukteur und dann als Bezirks-Ingenieur in Bamberg seine Stelle erhalten. Popp richtete ein Hauptaugenmerk auf die architektonischen Denkmäler seiner Vaterstadt, und gegen- wärts haben wir darüber von ihm und Theodor Bülau ein interes- santes und schön ausgeführtes Werk, welches von 1834 an in Lie- ferungen erschien, unter dem Titel: Die Architektur des Mittelal- ters in Regensburg. Dargestellt durch den Dom, die Jakobskirche, die alte Pfarre und einige andere Überreste deutscher Baukunst. Regensburg 1834 — 41. 10 Hefte mit Kupfern, gr. fol. Dieses
Werk verdient in technischer Hinsicht das Lob der vollkommensten Genauigkeit und einer meisterhaften Sicherheit, und nicht minder wichtig ist es im geschichtlichen Theile. Von 1830 an erschien dieses Prachtwerk auch mit französischem Texte: L’architecture du Moyen-âge à Ratisbonne, représentée par le Dôme etc.
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