Ponz, Don Antonio

Ponz, Don Antonio, Maler und Schriftsteller , wurde zu Bexix geboren, erhielt auf den Schulen zu Valenzia und Segovia eine gelehrte Erziehung, und besuchte dann auch die Akademie von S. Fernando in Madrid, um sich in der Malerei auszubilden. Im Jahre 1751 reiste er nach Italien , befasste sich zu Rom viel mit artistischen und archäologischen Studien, und gewann für dieses Fach solche Vorliebe, dass er 1750 zu gleichem Zwecke Pompeji durchforschte. Nach seiner Rückkehr malte er im Bibliothekszim- mer des Escorial Bildnisse berühmter spanischer Gelehrten, kopierte auch einige classische Malwerke, bis 1776 endlich die Aufhebung des Jesuiten-Ordens fast gänzlich den artistischen Beschäftigungen entzog. Er musste jetzt die aufgehobenen Klöster durchsuchen, und die Malereien derselben verzeichnen, um darunter für das k. Museum in Madrid auszuwählen. Bei dieser Gelegenheit sammelte er auch eine Menge merkwürdige gelehrte, statistische und Kunst- Nachrichten, die auch im Drucke erschienen, unter dem Titel: Viaje de Espanna, en que se da noticia de las cosas mas aprecia- bles y dignas de saberse, que hay en ella. Su autor D. Antonio Ponz. Madrid , por D. J. Ibara. Mit Kupfer. 1776 f. Dieses sel- tene, in erster und zweiter Auflage vorhandene Werk, lief 17 Bände heran, und einen 18ten gab José Ponz, der Neffe Antonio’s heraus. Er gab auch ein Manuscript des Filippo de Guevarra heraus,

unter dem Titel: Commentarios de la pintura, und die (Kunst.) Reise des Don Piedro Antonio da la Puente, die J. A. Dieze 1770 ins Deutsche übersetzte, ist ebenfalls von ihm.

Ponz wurde 1776 Sekretär der Akademie von S. Fernando, und zuletzt k. Rath., Carl III. schätzte ihn hoch. Starb 1702.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_cvNRGQRp4uYC/